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Neu bei FBE: "Serverland" von Josefine Rieks

Buchcover © Carl Hanser Verlag

 

Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher sind nur noch Elektroschrott. Reiner, Mitte zwanzig, sammelt Laptops aus dieser lange vergangenen Zeit und wird zum Begründer einer Jugendbewegung, die verklärt, was es früher wohl einmal gab - die Freiheit einer Gesellschaft, die alles miteinander teilt. Mit Hilfe einer Autobatterie gelingt es, eine Verbindung zu lange stillgelegten Servern herzustellen. Google, YouTube, Facebook - die Jugendlichen sehen, was seit Jahrzehnten keiner mehr gesehen hat: das Internet. Mit einem sezierenden und originellen Blick auf unsere Gegenwart hat Josefine Rieks einen rasanten wie klugen Roman geschrieben.

"Serverland ist ein Roman von klugem Understatement, kühl unterspielt und prägnant erdacht. In der Vintage-Ästhetik seiner beiläufigen Nostalgie verbrüdern sich Katastrophe und Utopie." (Süddeutsche Zeitung)

"Es handelt sich also gar nicht im Science-Fiction, sondern um, sagen wir, eine retromanische Fantasie: um eine Geschichte, die in der Zukunft spielt, eigentlich aber die Vergangenheit und damit wiederum unsere Gegenwart meint." (taz)

"Die Story ist so fesselnd und gnadenlos diesseitig, dass man sich die ganze Zeit nur fragt, warum erst jetzt jemand darauf kommt." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

"Möglicherweise ist 'Serverland' am Ende auch eine sehr kluge Analyse vom Aufstieg und beginnenden Zerfall einer analogen Bewegung, die noch zur Voraussetzung hat, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein." (Spex)

Der Roman ist im Carl Hanser Verlag erschienen und steht für Bühnenadaptionen zur Verfügung. Weitere Buchstoffe für Bühnen-, Film- und Hörspieladaptionen finden Sie auf unserer Plattform stoffrechte.de.

28.09.2018