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Premiere: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum

Szenenfoto © Jörg Brüggemann/Ostkreuz / Schauspielhaus Bochum

 

Mit der Premiere von Die Jüdin von Toledo in der Bühnenfassung von Koen Tachelet eröffnet das Schauspielhaus Bochum am 1. November die erste Spielzeit der neuen Intendanz von Johan Simons. Simons selbst inszeniert die Bearbeitung nach dem Roman von Lion Feuchtwanger.

Feuchtwangers Roman ist ein Appell an die Vernunft: Die Jüdin von Toledo macht deutlich, "wie Dummheit und wüste Wut immer von neuem wegspült, was die Erkenntnis und die Arbeit von Jahrhunderten aufgerichtet hat". (Lion Feuchtwanger) Feuchtwanger interessiert der 2000 Jahre alte Bibeltext über die Geschichte der Hadassa, die, vom Großkönig Artaxerxes zu seiner Königin erkoren, das Volk der Juden vor dem Untergang rettet. Ausgehend von dem alten Bibeltext und vor dem Hintergrund eines geplanten europäischen Kreuzzuges gegen den Islam erzählt Feuchtwanger die fatale Liebesgeschichte zwischen dem christlichen Königs Alfonso von Kastilien und der schönen Jüdin Raquel. Dabei stellt er nicht nur die drei monotheistischen Religionen auf den Prüfstand, sondern beschreibt auch Toleranz und Dialog als Grundfesten eines zutiefst humanistischen Wertemodells.

01.11.2018

Stücke zu dieser Nachricht:
Die Jüdin von Toledo

Autoren zu dieser Nachricht:
Tachelet, Koen
Feuchtwanger, Lion