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Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

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Beginnendes 20. Jahrhundert. Tewje, der Milchmann, lebt in dem kleinen...

UA & SE: "Begleiterscheinungen" am Theater an der Kö und "Unter falschen Brüdern" am Theater Matte
Begleiterscheinungen von Peter Buchholz wird am 5. April am Theater an der Kö...

Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg ist am 7. April die Uraufführung von Sergej...

UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


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UA: "Hals zu kurz" von Johannes Hoffmann

© Harald Morsch

 

Am Feste Theater in Brünn ist am 31. März die Uraufführung von Johannes Hoffmanns neuem Stück Hals zu kurz. Regie führt Jiří Honzírek.

In dem Monolog erzählt die Protagonistin, eine Frau Ende 80, wie sie als deutsche Jüdin in Tschechien an der österreichischen Grenze aufwuchs und heute noch dort lebt. Sie hat die 1. Republik erlebt, die Nazis überlebt, den Kommunismus durchlebt. Ihre Großfamilie ist in den Konzentrationslagern verstorben. Ihr Vater, der im Heimatdorf ein angesehener Mann war, konnte die Kleinfamilie vor der Deportation bewahren. Am Ende des Krieges wurde sie als Jüdin nicht aus dem ehemaligen Sudetenland vertrieben. Später war sie nicht Mitglied der Kommunistischen Partei, aber auch keine erbitterte Gegnerin. Ihr Ex-Mann und ihr Sohn sind bereits verstorben, wie viele andere Wegbegleiter*innen. Sie ist eine Überlebende am Ende ihres Lebens und ringt um ihre eigene Lebensbetrachtung, bis die Sprache ihr zu entgleiten droht.

Ein Text über die Anpassungsfähigkeit des Menschen und die Suche nach dem eigenen Selbst. Das individuelle Schicksal einer alten Frau wirft Fragen auf nach Staat und Nation im Allgemeinen und Europa im Besonderen.

27.02.2019

Autoren zu dieser Nachricht:
Hoffmann, Johannes