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"Der Fiskus" von Felicia Zeller für Mülheim nominert
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Neu bei FBE: "Schlipse" von Anders Duus
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"Kopfkino" (Film) von Peter Lund und Thomas Zaufke auf der Boddinale
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Neu bei FBE: "Leonce und Lena" von Erich Zeisl und Hugo von Königsgarten
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"Moral ist eben eine komplexe Angelegenheit" - Niederländisch-deutscher Kinder- und Jugendtheaterpeis für Sergej Gößner
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"Schönheit der Verwaltung" - UA von "Der Fiskus" am Staatstheater Braunschweig
Am 18. Januar war die Uraufführung von Felicia Zellers neuem Stück Der Fiskus...

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Am 31. Januar war die Uraufführung von Philipp Löhles Andi Europäer am...

"Alice" von Robert Wilson und Tom Waits am Theater Lübeck
Am 8. Februar ist am Theater Lübeck die Premiere von Robert Wilsons und Tom...

"Kuss der Spinnenfrau" von John Kander und Fred Ebb an der Musikalischen Komödie Leipzig
Die Musikalische Komödie Leipzig bringt John Kanders und Fred Ebbs Musical...

ÖE: "Die Eisbärin" von Eva Rottmann am Tiroler Landestheater
Am 20. Februar ist die Österreichische Erstaufführung von Eva Rottmanns...

UA: "Mimosa" von Esther Becker am sogar theater Zürich
Am 27. Februar wird Esther Beckers Stück Mimosa am Zürcher sogar theater...

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Neu bei FBE: "brand" von Volker Schmidt
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Prämiert: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
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Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"

Eugène Ionesco (Archiv)
Oscar Wilde (Wikimedia Commons)

 

Die Neuübersetzungen von Die Nashörner und Bunbury unterstreichen die Aktualität und ungebrochene Kraft dieser modernen Klassiker.

Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkels neue Übertragung von Eugène Ionescos Stück Die Nashörner ist geprägt von einem elegant-zeitlosen Ton, der den Witz der Vorlage neu zur Geltung kommen lässt. Aber auch das stille Drama des Einzelnen, auf das Ionesco im letzten Akt immer mehr fokussiert, während draußen die Schreie der Nashörner lauter und lauter werden, ist hier deutlich sichtbar. Die Uraufführung dieses Klassikers des absurden Theaters war übrigens 1959 - in deutscher Übersetzung! - am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Sebastian Schug hat für seine Übersetzung von Oscar Wildes Bunbury. Ernst sein ist alles! einen freien Zugang gewählt. Die Vertreter der jüngeren Generation sprechen hier sehr direkt und pointiert miteinander, während sich etwa Lady Bracknells Wortwahl deutlich vom unverhohlenen Ton ihres Neffen unterscheidet. Schug schafft hier sprachlich eine neue, spannungsreiche Zuspitzung, bleibt dem Werk Oscar Wildes aber dramaturgisch treu. Die erste Aufführung der Neuübersetzung ist seit dem 29. November am Theater Bamberg zu sehen (Sebastian Schug inszenierte selbst).

27.11.2019

Stücke zu dieser Nachricht:
Die Nashörner
Bunbury oder Ernst sein ist alles!

Autoren zu dieser Nachricht:
Wilde, Oscar
Ionesco, Eugène