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Uraufführung von Anja Hillings "Nostalgie 2175" am Thalia Theater Hamburg

Nostalgie 2175 am Thalia Theater Hamburg

(Foto:Theater)

 

Nostalgie 2175, das neueste Stück von Anja Hilling, ist eine sprachgewaltige Liebeserklärung an die Vergangenheit, an verschwundene Welten und versunkenes Glück. Entstanden als Auftragswerk für das Thalia Theater Hamburg, wird es dort am 2. April 2008 uraufgeführt.

Im Jahr 2175 hat sich die Temperatur auf 60°C eingependelt, die Sonne ist verschwunden, ins Freie kann man nur noch mit Schutzkleidung gehen. Die Menschen haben sich arrangiert. Und sind trotz allem glücklich oder versuchen zumindest, es zu sein.
Pagona verliebt sich in den Tapetenmaler Taschko, der immer Szenen aus alten Filmen, aus der Zeit der Jahrtausend-Wende malt. Als es noch Tiere und Pflanzen gab, und Farben und Geräusche.
Sie darf Taschko nicht berühren. Deshalb schläft sie mit dessen Chef Posch. Ihm gehört das Filmarchiv, aus dem Taschko seine Bilder zieht; es umfasst nur noch die Buchstaben D, I, M und N.
Pagona wird schwanger von Posch; es wird das erste Baby seit Jahrzehnten sein, das auf natürliche Art gezeugt wurde. Ein Wunder. Die Chancen, die Geburt zu überleben, sind verschwindend gering. Aber das Baby soll leben: „es bedeutet mehr Glück denn je/ Das Licht dieser Welt zu erblicken.“, sagt Pagona.

Wie schon in ihrem letzen Stück Schwarzes Tier Traurigkeit setzt Hilling ihre Figuren in Nostalgie 2175 den Elementen aus und zeigt die gebrechliche Einrichtung der Welt. Auf die Suche nach dem Glück begeben sich in Hamburg unter der Regie von Rafael Sanchez die Darsteller Daniel Hoevels, Peter Jordan und Susanne Wolff.

Weitere Aufführungen u. a. am 9., 10. und 18. April sowie 1. und 2. Mai.

01.04.2008

Stücke zu dieser Nachricht:
Nostalgie 2175

Autoren zu dieser Nachricht:
Hilling, Anja