24.11.6412

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Paul Graham Browns märchenhafte, tierische und kämpferische Musicals

 

Paul Graham Brown ist ein ruheloses Multitalent. Der Engländer studierte Music and Dramatic Presentation an der University of Leeds und war nach dem Studienabschluss mehrere Jahre als Musical-Komponist und als musikalischer Direktor tätig. Heute lebt Brown inzwischen in Deutschland, wo er sein Debüt mit dem Musical Bonnie und Clyde sehr erfolgreich feierte. Paul Graham Brown schrieb, komponierte, inszenierte, produzierte und spielte in zahllosen Musicals für eine Vielzahl an Theatern und Gruppen. Eine kleine Auswahl seiner Stücke gibt Einblick in sein internationales Schaffen:

Eines seiner neuesten Musicals heißt "Fairystories" und basiert auf der wahren Geschichte der Feen von Cottingley: Zwei junge Mädchen fotografieren in England Feen und Zwerge und lösen mit diesem Schabernack einen der größten Pressescherze des 20. Jahrhunderts aus. Das Musical war Finalist beim National Alliance of Musical Theatre Festival (New York) und beim Global Search for New Musicals (London/Cardiff). Es folgten mehrere Workshop Produktionen in Los Angeles und Chicago sowie eine Entwicklungsproduktion in Seattles Village Theatre, Issaquah.

Mit ihrem gemeinsamen Werk Show Dogs! gewannen Paul Graham Brown und Nina Schneider im Juli 2007 den "Frank Wildhorn Award for Musical Theatre" in Graz. Die Uraufführung von „Show Dogs!“ an der Abraxas Musical Akademie in München wurde von der Presse begeistert aufgenommen. Die Fachzeitschrift Musical stellte fest: "Dem Autorengespann des 'Hunde-Musicals' [ist] ein echter Wurf gelungen. Rockige Töne paaren sich mit bissigen Metaphern."
In Show Dogs! geht es um einen Hundewettbewerb – aber nur die Besitzer der vierbeinigen Champions glauben, dass es sich bei dieser Zusammenkunft ausschließlich um einen Schönheits- und Geschicklichkeits-Wettbewerb handelt! Die anwesenden Hunde haben eine ganz andere Agenda: Sie treffen sich, um Erfahrungen auszutauschen und ihre Herrchen und Frauchen, die im Vergleich zu einem Hund doch erschreckend minderbemittelt sind, auf die richtige Spur zu bringen.

Paul Grahams Browns jüngstes Musical Der Kampf des Jahrhunderts entstand zusammen mit dem Autor und Regisseur James Edward Lyons. Er zeichnet die Boxkämpfe von Joe Louis und Max Schmeling nach und hatte im Oktober 2008 an der Tribüne Berlin Uraufführung. Die Presse urteilte begeistert: "Tiefsinniges, vielschichtiges, fesselndes und politisches Musiktheater, das einen Besuch mehr als lohnt." (MusicalClub24.net, Frank Wesner)
Lyons und Brown erzählen die legendäre Geschichte der zwei Boxer, die plötzlich ins Rampenlicht der Weltpolitik geworfen werden. Nach seinem überraschenden 12-Runden Sieg über den als unbesiegbar geltenden schwarzen Amerikaner Joe Louis im Jahr 1936, wird Max Schmeling zum Liebling der Nazi-Machthaber und für die Zwecke des NS-Regimes eingespannt. 1938 hat sich die Weltlage weiter zugespitzt und Schmeling und Louis treffen in einem Revanchekampf erneut aufeinander.

"Wer glaubt, dass Musical und Boxen nicht zusammenpassen, wird hier eines Besseren belehrt." (tvBerlin Citylife 7. Oktober 2008). Noch bis zum 31. Dezember können Sie sich selbst an der tribuene am Ernst-Reuter-Platz davon überzeugen.

Weitere Werke Browns wie die Musical-Komödie The Time To Change und das als "Biograhpical" betitelte Musical Houdini sind ebenfalls in dem Katalog von Felix Bloch Erben erhältlich.

10.12.2008

Stücke zu dieser Nachricht:
Bonnie und Clyde
Der große Houdini
The Time To Change
Show Dogs!
Der Kampf des Jahrhunderts

Autoren zu dieser Nachricht:
Brown, Paul Graham