24.05.2018

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Neu bei FBE: "Der Freischütz" von Carsten Golbeck
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"Der Mensch als Idiot des digitalen Zeitalters" (WAZ) – Uraufführung von...

ÖEA: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Volkstheater Wien
Lazarus, David Bowies letzter musikalischer Gruß, feiert am 9. Mai...

Heidelberger Stückemarkt 2018 mit Esther Becker und Sergej Gößner
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DSE: "Die Rechnung" von Clément Michel am Kleinen Theater am Südwestkorso
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Uraufführung von Lionel Spychers "A.K.-System" in Bremen

Lionel Spychers neues Stück Das A.K.-System entstand als Auftragswerk für das Theater Bremen und wird dort am 20. Januar 2009 uraufgeführt.

 

Es gibt Sturmwarnungen im A.K.-System. Die Internetblase, die sich Mitte der 90er Jahre aufgebläht hat, droht zu platzen. Übrig bleiben wird die heiße Luft, mit der sie befüllt wurde - und die Menschen, die an ihr gewachsen und gescheitert sind.

Lionel Spychers Stück Das A.K.-System wird am 20. Januar am Theater Bremen unter der Regie von Hüseyin Michael Cirpici zu Uraufführung gelangen und Sie zum Augenzeugen eines wirtschaftlichen Schiffsbruchs werden lassen.

Das A.K.-System ist ein nebulöses Unternehmen, angeführt vom gesichtslosen Big Boss A.K. Lionel Spycher nimmt uns in seinem Stück mit ins Büro einer Depandance des Systems. Projektleiter Patrick Messi (Stephan Szász) versucht mit seinem Team, dem Bankrott entgegen zu arbeiten und ist dabei auf der Suche nach der großen Idee. Gerüchte von der Übernahme durch Japaner heizen das Rätselraten um das Haltbarkeitsdatum der eigenen Firma an. Jeder der fünf Mitarbeiter versucht anders, mit dem drohenden Schiffbruch umzugehen. Messi beginnt auf der Firmenterasse zu gärtnern und so im Modellversuch zur Agrarwirtschaft zurückzukehren. Seine Mitarbeiterin Marina (Johanna Geißler) erwartet ein Kind von ihrem überforderten Kollegen Arthur (Jochen Klüßendorf). Und Ines (Gabriele Möller-Lukasz) hat mit den Opfern, die sie ihrer Karriere wegen erbracht hat, zu kämpfen.

In Das A.K.-System kann man auf humorvolle, aber auch tiefgründig bittere Weise in der Banalität des Büroalltags beobachten, wie ein Unternehmen auf Sand aufläuft. Unter der Spannung der Firmenpleite, die bis zum Ende ein Rätsel für das Team um Messi bleibt, entdecken sich zwischen Kopierraumbegegnung, Toilettengespräch und Pausenzigarette nach und nach menschliche Tragödien und die Frage: Was bleibt übrig vom Internetboom?



Weitere Termine: 26. und 30. Januar; 3., 5., 8., 10., 12., 15., 17. Februar

17.12.2008

Stücke zu dieser Nachricht:
Das A.K.-System

Autoren zu dieser Nachricht:
Spycher, Lionel