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Lohnend - Uraufführung von Johanna Kapteins "Lohnarbeit und Liebesleid" am Badischen Staatstheater Karlsruhe

Foto: Staatstheater Karlsruhe

 

Lieber Liebe und Lohn als nur Arbeit und Leid? Johanna Kaptein zeigt uns in ihrem neuen Stück Lohnarbeit und Liebesleid in fünf Dramoletten mit viel schwarzem Humor, Tempo und Witz Verwicklungen von Lohnarbeit und Liebesleid. Die Uraufführung findet am 15.05.2009 am Badischen Staatstheater Karlsruhe statt.

15 bis 20 Minuten Zeit gibt die Autorin dem jungen Mann, Natalie, Hubert W., dem Reichen und der Blumenfrau. Diese Minuten entscheiden über Arbeit oder Arbeitslosigkeit, Liebe oder Hass, Leben oder Tod.
Der junge Mann, ein Sozio-Phobiker, der bei der Post im Verteilerzentrum arbeitet und an Verschwörungen glaubt. Natalie, mit der schönen Telefon-Stimme, die im Call-Center arbeitet und am Ende mit einem rosa Hello Kitty-Hammer ihr rosa Hello Kitty-Handy zertrümmert und es aufisst.
Und dann sind da auch noch die Stimmen, die allen sagen, was sie zu tun haben: nämlich, sich umbringen. Der Tod als Ausweg aus Lohnarbeit und Liebesleid. Da lachen sich die Stimmen ins Fäustchen. Und werden ziemlich sauer, wenn ihre Anstiftung zum Selbstmord einmal nicht klappt.

In der Regie von Angelika Zacek, auf der Bühne von Jochen Schmitt und in den Kostümen von Ursina Zürcher entfalten die Dramolette als bissiger Kommentar – herzhaft gespickt mit diabolischem Humor – die Zusammenhänge von Arbeitswelt und privatem Glück.

Die Mediendramaturgie ruft nach einer zweiten Staffel - also hat Johanna Kaptein gerade den zweiten Teil zum Stück vorgelegt, der noch zur Uraufführung frei ist: Die Fortsetzung oder Die Friseuse, die Finanzkrise und andere Fälle.

Weitere Vorstellungen sind am 22.05. und 29.05. jeweils um 20 Uhr am Badischen Staatstheater Karlsruhe (Insel).

28.04.2009

Stücke zu dieser Nachricht:
Lohnarbeit und Liebesleid

Autoren zu dieser Nachricht:
Kaptein, Johanna