12.03.2010

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Überwältigend und umjubelt: Tom Waits' "Woyzeck" am Hamburger Thalia Theater
Am 23. Januar 2010 feierte Tom Waits', Robert Wilsons und Kathleen Brennans...

Vorsicht heiß!: "Sugar" am Stadttheater Bremerhaven
Richtig heiß wurde es am 20. Februar 2010 bei der Premiere des Musicals Sugar...

"Kleiner Mann" ganz groß am Theater Vorpommern und in Aachen
Wann frisst die Realität jegliche Hoffnung auf?Dieser Frage stellt man sich...

Blaue Träume: "Blau" von Ursula Rani Sarma in Landsberg
Ursula Rani Sarmas Stück Blau, 2004 mit dem Publikumspreis des Heidelberger...

Im poetischen Taumel: Anja Hillings "Sinn" am Theater Essen
Das Theater Essen lädt ab 20. März 2010 zu einem ganz besonders sinnlichen...

Eindeutig uneindeutig: "Die zwölf Geschworenen" sortieren in Essen die Fakten
Ab dem 24. März 2010 geht es am Theater im Rathaus in Essen heiß her. Die...

Christian Lollike: Zwischen Klimakatastrophe, Liebe und Irrsinn
Verzeihung, ihr Alten, wo finde ich Zeit, Liebe und ansteckenden Irrsinn?,...

60. Berlinale: "Im Angesicht des Verbrechens" von Rolf Basedow
Rolf Basedow, 1947 in Hamburg geboren, ist mehrfach prämierter Drehbuchautor....

Der rote Rächer: "The Scarlet Pimpernel" kämpft in Bielefeld
Scharlachrot, ohrwurmträchtig und temporeich – das Mantel- und Degen-Musical...

Ausgezeichnet: Nino Haratischwili erhält den Adalbert-von-Chamisso-Förderpreis und "Z" feiert Premiere in Konstanz
Am 4. März 2010 rückt die erfolgreiche georgische Nachwuchsautorin Nino...


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Scheine machen Leute: "Von morgens bis mitternachts" am Bayerischen Staatsschauspiel

Von morgens bis mitternachts schlagen sich die Darsteller Lambert Hamel und Anne Schäfer in der Inszenierung des Bayerischen Staatsschauspiels durch die Tristesse zwischen Geld und Leben.

Probenfoto: Thomas Dashuber

 

Dass manch einer mit viel Geld arm dran sein kann, zeigt ab dem 19. Dezember 2009 das Bayerische Staatsschauspiel in Tina Laniks Inszenierung von Georg Kaisers Stationendrama Von morgens bis mitternachts. Eine brillante Besetzung nimmt sich der Tristesse, dem Treiben und Getriebensein zwischen Geld und Leben an: Gabi Geist, Juliane Köhler, Anne Schäfer, Lambert Hamel, Dennis Herrmann, Wolfgang Menardi und Oliver Nägele führen durch die wenigen Stunden eines Tages, die eine Existenz in den Abgrund führen.

1912 verfasst, drängen sich die Bilder um Konsum und Oberflächlichkeit, Gier, Geld, Leben und Liebe und einer falschen Entscheidung unmissverständlich ins Heute: Ein Kassierer, durch die Erscheinung einer schönen Bankkundin aus der Bahn des Alltäglichen geworfen, läuft mit einer hohen Summe Geld auf und davon. Ein Versuch, die Unbekannte zu seiner Komplizin zu machen, scheitert. Innerhalb eines Tages erliegt er Entzückung, Zweifeln, Gier, Genugtuung und einer Einsicht, die zu spät kommt.

Weitere Vorstellungen am Bayerischen Staatsschauspiel in München: 20.12., 26.12.2009 sowie 02.01.2010

18.11.2009

Stücke zu dieser Nachricht:
Von morgens bis mitternachts

Autoren zu dieser Nachricht:
Kaiser, Georg