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Von morgens bis mitternachts schlagen sich die Darsteller Lambert Hamel und Anne Schäfer in der Inszenierung des Bayerischen Staatsschauspiels durch die Tristesse zwischen Geld und Leben.
Probenfoto: Thomas Dashuber
Dass manch einer mit viel Geld arm dran sein kann, zeigt ab dem 19. Dezember 2009 das Bayerische Staatsschauspiel in Tina Laniks Inszenierung von Georg Kaisers Stationendrama Von morgens bis mitternachts.
Eine brillante Besetzung nimmt sich der Tristesse, dem Treiben und Getriebensein zwischen Geld und Leben an: Gabi Geist, Juliane Köhler, Anne Schäfer, Lambert Hamel, Dennis Herrmann, Wolfgang Menardi und Oliver Nägele führen durch die wenigen Stunden eines Tages, die eine Existenz in den Abgrund führen.
1912 verfasst, drängen sich die Bilder um Konsum und Oberflächlichkeit, Gier, Geld, Leben und Liebe und einer falschen Entscheidung unmissverständlich ins Heute: Ein Kassierer, durch die Erscheinung einer schönen Bankkundin aus der Bahn des Alltäglichen geworfen, läuft mit einer hohen Summe Geld auf und davon. Ein Versuch, die Unbekannte zu seiner Komplizin zu machen, scheitert. Innerhalb eines Tages erliegt er Entzückung, Zweifeln, Gier, Genugtuung und einer Einsicht, die zu spät kommt.
Weitere Vorstellungen am Bayerischen Staatsschauspiel in München: 20.12., 26.12.2009 sowie 02.01.2010
18.11.2009
Stücke zu dieser Nachricht:
Von morgens bis mitternachts
Autoren zu dieser Nachricht:
Kaiser, Georg