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Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
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Zum Wiederentdecken: "Alles Schwindel"

 

 

Ein Blind Date, bei dem sich Mann und Frau beide als etwas ausgeben, was sie nicht sind, hat turbulente Folgen: Bevor es zum Happy End kommt, geraten die beiden Protagonisten in einen Strudel von Abenteuern, zu den Orten der unteren und oberen Ränder der Gesellschaft Berlins, in ein Labyrinth aus Lügen, Betrug und Heuchelei. Marcellus Schiffer, stets einfallsreicher Schöpfer höchst origineller und ganz und gar unkonfektioniert anmutender Liedtexte und Mischa Spoliansky, der Meister der treffsicheren, raffinierten und geistvollen Vertonung schufen mit Alles Schwindel eines ihrer größten gemeinsam verfassten Bühnenwerke. Die „Burleske in 8 Bildern“ kam am 11. April 1931 in der Inszenierung von Gustav Gründgens mit Margo Lion und mit Gründgens selbst in den Hauptrollen am Theater am Kurfürstendamm zur Uraufführung.

Das Werk enthält einige der berühmtesten Lieder von Schiffer/Spoliansky, wie den durch Ute Lempers Interpretation wieder bekannt gewordenen Titelsong „Alles Schwindel“, das von Marianne Hoppe bis Tim Fischer immer wieder neu interpretierte "Gesellschaftschanson", den Tango "Mit Dir möcht’ ich mal auf der Avus Tango tanzen" und das fast zum Schlager gewordene Lied "Mir ist so nach Dir".

Das Werk kann mit Klavierbegleitung gespielt werden, denkbar ist auch eine Einrichtung für eine kleine Jazzband. Im Zusammenhang mit einer größeren Produktion wäre auch eine Rekonstruktion der originalen Orchesterpartitur möglich.

25.10.2010

Stücke zu dieser Nachricht:
Alles Schwindel

Autoren zu dieser Nachricht:
Spoliansky, Mischa