22.09.2014

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"Therese Raquin" am Theater SCALA in Wien
Am Stadttheater Mödling wurde Therese Raquin von Paris Kosmidis nach dem...

"nachtgeschwister" in Altenburg und Gera
Auf dem Wühltisch einer Buchhandlung findet die Protagonistin ein angegilbtes...

Neu bei FBE: "Der himmelblaue Herr" von Fanny Sorgo
Großmutter Eva Zulus möchte nicht mehr in dieselbe Richtung fahren. Darum...

UA: "Schöne neue Welt" am Staatsschauspiel Dresden
"Gemeinschaft, Gleichheit, Stabilität" – so lautet die Maxime des...

Neu bei FBE: "Hundswetter" von Brigitte Buc
Helene ist taffe Geschäftsfrau, aufopfernde Ehefrau und Mutter. Lulu ist...

Anja Hilling mit "was innen geht" für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2014 nominiert
Wir freuen uns, dass Anja Hillings Stück was innen geht nun auf der Shortlist...

DSE: "Trennung für Feiglinge" von Clément Michel in Hannover
Der vielseitige Theatermacher Clément Michel hat mit Trennung für Feiglinge...

UA: "Die letzte Soirée" am Wolfgang Borchert Theater Münster
"An Alfred Flechtheim schieden sich die Geister. Die einen hielten ihn für...

Neu bei DESCH: "Die Lüge" von Florian Zeller
Alice und Paul, seit zwanzig Jahren verheiratet, haben ihre besten Freunde,...

DSE: "Malala - Mädchen mit Buch" am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am 24. September gelangt der Monolog Malala - Mädchen mit Buch des...

Zum Wiederentdecken: "Silk Stockings (Ninotschka)" von Cole Porter
Ninotschka: Es gibt wohl kaum eine rasantere Filmkomödie als Ernst Lubitschs...


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"Therese Raquin" am Theater SCALA in Wien

 

Am Stadttheater Mödling wurde Therese Raquin von Paris Kosmidis nach dem Roman von Emile Zola im Juni bereits erfolgreich uraufgeführt. Das Theater SCALA in Wien zeigt die Uraufführungsproduktion unter der Regie von Babett Arens nun ab dem 20. September.

Thérèse lebt mit ihrem Mann Camille in einer leidenschaftslosen und langweiligen bürgerlichen Ehe. Aus ihrem banalen Alltag versucht sie durch eine Affäre mit Laurent, dem besten Freund ihres Mannes, auszubrechen. Nach einiger Zeit schmieden sie den Plan, den bornierten Camille zu töten, um ihre Beziehung endlich offen ausleben zu können. Ein Ausflug auf der Seine bietet die Gelegenheit. Doch ihre grausame Lösung des Problems wird ihnen letzten Endes selbst zum Verhängnis: Es folgt ein stufenweiser Abstieg in die Hölle, Verfolgungswahn und Halluzinationen machen das Leben der beiden unerträglich ...

Bereits mit 27 Jahren gelang Emile Zola mit seinem Roman "Therese Raquin" der literarische Durchbruch in Paris. Er schreibt in seinem Vorwort zum Roman: "Thérèse und Laurent sind Tiere in Menschengestalt, und weiter gar nichts. Ich habe bei diesen Tierwesen Schritt für Schritt dem dumpfen Sichauswirken der Leidenschaften zu folgen versucht, dem Schub des Instinktes (...) Die Seele ist völlig abwesend, das gestehe ich ohne Weiteres ein, weil ich es so gewollt habe."

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Therese Raquin

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Kosmidis, Paris