22.05.2015

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Mann und Frau" von Christoph Schneider
Markus ist 52 und war Architekt. Seine Firma ist in Konkurs gegangen, jetzt...

Neu bei FBE: "Dinah Washington" von Oliver Goldstick
Oliver Goldstick ist es gelungen, Dinah Washingtons schwer erkämpften Erfolg...

UA: "Supertrumpf" von Esther Becker in Dinslaken
Esther Becker gewann 2014 den Kathrin-Türks-Preis für Supertrumpf. Am 8. Mai...

DSE: "Höhenrauschen" von Lisa McGee am Theater Aalen
Das Theaters Aalen feiert am 10. Mai die deutschsprachige Erstaufführung von...

ÖEA: "Vater" von Florian Zeller am Tiroler Landestheater in Innsbruck
"Irgendetwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis....

"Aufstieg und Fall von Little Voice" am Theater in der Josefstadt
Am 7. Mai feiert Aufstieg und Fall von Little Voice von Jim Cartwright...

Zur Urheberrechtsdebatte: Das Ende der Phantasie
In der aktuellen Theaterdebatte zum Thema Urheberrecht sind die juristischen...

Neu bei FBE: "Edelweißpiraten" von Christopher Haninger und Hannah Biedermann
1. Juni 1941: der Felsensee im Siebengebirge wird zum Taufbecken von Gerle...

Neu bei FBE: "Ein Fest bei Baba Dengiz" von Volker Ludwig
Am 17. April wurde Volker Ludwigs Stück Ein Fest bei Baba Dengiz erfolgreich...

UA: "Wo verdammt ist Frau Wermes?" von Claudia Tondl in St. Pölten
Das Landestheater Niederösterreich in St. Pölten feiert am 16. Mai die...

Zum Wiederentdecken: "In bester Gesellschaft" von Samuel Taylor und Cornelia Otis Skinner
"The Pleasure of His Company" – eine amüsante Komödie, die vor allem durch...


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Neu bei FBE: "Mann und Frau" von Christoph Schneider

 

Markus ist 52 und war Architekt. Seine Firma ist in Konkurs gegangen, jetzt arbeitet er in einem Callcenter. Seine Ex-Frau Cornelia leitet Auktionen und hat sich ein neues Leben eingerichtet mit einem sehr jungen Mann. Das Einzige, was sie noch gemeinsam haben, ist ihr 24-jähriger Adoptivsohn, dessen Liebesbeziehung gerade an seinem HIV-Status gescheitert ist. Aber auch bei den Eltern verschieben sich die Lebensumstände: Markus bekommt seltsamen Besuch. Sein Therapeut kann ihm nicht helfen. Er hat Angst, verrückt zu werden. Cornelias Freund verliebt sich in eine noch jüngere Frau, und Cornelia sucht Rat bei ihrem geschiedenen Ehemann. Am Silvesterabend übernachtet sie bei ihm und die beiden kommen sich über alte Erinnerungen näher. Als in dieser Nacht das Telefon klingelt, ist nichts mehr wie es war.

Christoph Schneider beschäftigt sich in seinem Stück mit dem Kosmos Mann-Frau. Dass er es nicht bei einer Paaranalyse belässt, wird schnell klar; vielmehr entwirft Schneider eine schonungslos ehrliche Bestandsaufnahme der Generation 50+. Seine Protagonisten sind an dem im Moment Leben angekommen, wo alles noch möglich ist oder eben alles schon vorbei. Mann und Frau ist eine Liebeserklärung mal nicht nur an die Frauen, sondern vor allem an die Männer, und ganz nebenbei ein großes Spielangebot für einen Schauspieler mittleren Alters.

Stücke zu dieser Nachricht:
Mann und Frau