02.12.2016

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Walter Jens' "Antigone" am Deutschen Nationaltheater Weimar
Am 2. Dezember wird Walter Jens' vielgespielte Nachdichtung von Sophokles...

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Am 1. Dezember feiert Jostein Gaarders Jugendbuch 2084 - Noras Welt über den...

FBE und der Wal: Unsere Zusammenarbeit mit dem magellan Verlag
Schrullige Charaktere, Geschichten, die in der Realität verhaftet sind und...

NEU bei DESCH: "Begleiterscheinungen" von Peter Buchholz
Daniel beginnt nach seiner Scheidung ein neues Leben. In einem schicken Loft...

Zum Wiederentdecken: "Der überaus starke Willibald" von Willi Fährmann
Zufrieden und fidel lebt das Mäuserudel vor sich hin. Bis zu der Nacht, als...

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Ab wann ist eine Familie eine Familie? Gehört die Katze mit dazu? Das...

Neu bei FBE: "Die Familie, die über alles reden konnte" von Christian Lollike
Ein Weihnachtsessen der besonderen Art: Großvater, Töchter und...

Neu bei FBE: "Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?" von Michael Jary und James Edward Lyons
Arbeitslose stehen vor einer Essensausgabe Schlange, die SA marschiert, ein...

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Warum geraten junge Menschen, auch aus Deutschland, in den Sog des...

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Schubring, Marc
In Berlin geboren und aufgewachsen, begann Marc Schubring nach dem Abitur 1988 an der TU Berlin das Studium der Musikwissenschaft. 1989 verließ er seine...


Adenberg, Wolfgang
Wolfgang Adenberg wurde 1967 in Köln geboren. Er absolvierte eine juristische Ausbildung und arbeitete sieben Jahre lang als Rechtsanwalt und Justitiar, bis...


 

Cyrano de Bergerac

Ein romantisches Musical
Buch und Liedtexte von Wolfgang Adenberg
in enger Anlehnung an das Schauspiel von Edmond Rostand
Musik von Marc Schubring
2D, 6H, Chor
Orchesterbesetzung: Reed I (Picc, Fl, A.Fl, Klar, S.Sax), II (Ob, E.H), III (Fl, Klar, B.Klar), IV (Fg, K.Fg), Hr I, II, Trp I (Picc.Trp), II (Flügel Hr), Pos I (T.Pos), II (B.Pos), Tb, Hrf, Keyb (Kl, Cemb, Cel), Git I (E-Git, Ak-Git), II, Perc, Pk, Dr, Vl I, II, Va, Vc, Kb (E-B);
reduzierte Orchesterbesetzung: Reed I (Klar, Fl, S.Sax), II (B.Klar, Klar, Fl, S.Sax, Bar.Sax), Hr, Trp I, II (Flügel Hr), Pos, Keyb I, II, Git (E-Git, Ak-Git), Dr, B (Kb, E-B)
UA: 22.10.1995, Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Die bekannte Geschichte des Cyrano, der es wegen seiner großen Nase nicht wagt, der von ihm angebeteten Roxane seine Liebe zu gestehen, und dennoch dem hübschen Christian seine Stimme leiht, damit dieser Roxane erobern kann, eignet sich wie kaum eine zweite für eine musikalische Adaption. Die Hauptthemen des Stücks, Sprache und Liebe, finden ihre Entsprechung in den lyrischen Liedtexten und der filmisch anmutenden Musik. In seinen Dialogen verwendet das Musical – zum ersten Mal in einer deutschen Fassung überhaupt – das Versmaß des Originals von Rostand, den Alexandriner. Die im Zusammenspiel mit der damaligen und jetzigen Zeit stimmige, symphonisch-leidenschaftliche Musik arbeitet konsequent mit Leitmotiven. So spiegelt das Musical auf mitreißende Weise die Eigenschaften seines Titelhelden wider: Gefühl, Geist und Kampfkraft.

Frankreich, 1640. Cyrano, ein echter Haudegen, verliebt sich in seine Cousine Roxane. Doch Hoffnungen braucht er sich nicht zu machen. Erstens prangt eine grotesk große Nase in seinem Gesicht, zweitens schwärmt die Schöne für den Kadettenanwärter Christian und drittens ist auch Graf de Guiche ganz angetan von ihr. Roxane gesteht Cyrano ihre Liebe zu Christian und hofft auf dessen Zeilen. Beim ersten Aufeinandertreffen will Christian dem eigenartigen Cyrano noch zeigen, wer das Sagen hat, doch dann ist er auf seine Hilfe angewiesen. Denn in Cyrano steckt ein sensibler Poet und Christian fehlt jegliches Talent zum Schreiben. Wie soll er seine Roxane erobern? Christian trifft sich mit ihr und Cyrano schreibt ihr in Christians Namen die schönste Poesie.

Während Oberbefehlshaber de Guiche an der Front ist, wird Christian heimlich mit Roxane getraut. Aus Rache lässt de Guiche das Regiment der Kadetten abkommandieren: Christian und Cyrano müssen in den Krieg. Seit Wochen sind sie von Spaniern umstellt, erleiden sie Hunger und Durst, und de Guiche würde sie den Feinden nur all zu gern als Kanonenfutter servieren. Christian beklagt, dass er Roxane kein Lebewohl mehr sagen kann, doch Cyrano, der diesen Augenblick voraussah, überreicht ihm einen Abschiedsbrief. Plötzlich erscheint Roxane. Sie bittet Christian um Verzeihung, dass sie ihn zunächst nur seiner Schönheit willen geliebt habe. Nun habe sie aber in seinen Briefen seinen wahren Wert erkannt, selbst wenn er hässlich wäre, würde sie dieselbe starke Zuneigung empfinden. Christian fordert Cyrano auf, ihr die Wahrheit zu sagen, um sie vor die Entscheidung zu stellen. Doch bevor Cyrano sich als der eigentliche Schreiberling zu erkennen geben kann, wird Christian tödlich verletzt. Nach dem Tod ihrer großen Liebe zieht sich Roxane in ein Kloster zurück. Jeden Tag wird sie von Cyrano besucht, ohne zu merken, dass er hinter all den zarten, romantischen Worten steckte und ihr seine Zeilen all die Liebe gegeben haben, nach der sie sich sehnte. Erst, als auch er im Sterben liegt, erkennt Roxane ihren Helden.

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Edmond Rostand. Sie changiert zwischen kraftvoll, wilden Momenten und leidenschaftlicher, romantischer Poesie. Ein Stück über Liebe, Freundschaft und lebenslange Treue.

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