21.11.2018

Aktuelle Nachrichten

Premiere: "Rheinische Rebellen" am Schauspiel Köln
Am 23. November feiert das Schauspiel Köln die Premiere von Rheinische...

"Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Deutschen Schauspielhaus Hamburg
Falk Richter inszeniert David Bowies und Enda Walshs Musical Lazarus am...

UA: "Nicobobinus oder Die verwegene Reise ins ferne Land der Drachen" am Theater der Jungen Welt, Leipzig
Am 17.11.2018 kommt Katrin Langes Stück Nicobobinus nach dem Roman von Terry...

DSE: "Ein Amerikaner in Paris" am Landestheater Linz
Am 25. November findet am Landestheater Linz die Deutschsprachige...

Neu bei DESCH: "Zwei Lügen, eine Wahrheit" von Sébastien Blanc und Nicolas Poiret
Am Abend des 27. Hochzeitstages macht Philippe den großen Fehler, seiner Frau...

Neu bei FBE: "Siri und die Eismeerpriaten" von Frida Nilsson
"Weißhaupt hat meine Schwester geraubt! Wir müssen sie zurückholen!" Aber...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...

UA: "Scham" am Theater Oberhausen
Am 30.11. wird Scham von Claudia Tondl am Theater Oberhausen uraufgeführt....

UA: "Die Verschwörerin" am Theater Basel
Joël Lászlós neues Stück Die Verschwörerin kommt am 2. November am Theater...

Einladungen: Franziska Henschel und "Mädchen wie die" beim Augenblick Mal! 2019
Franziska Henschel ist mit ihrer Stückentwicklung "Nachts" zum Augenblick...


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Kollo, Walter
Walter Kollo wurde am 28. Januar 1878 in Neidenburg (Ostpreußen) geboren und sollte ursprünglich Kaufmann werden. Mit Unterstützung mütterlicherseits durfte...


Kollo, Willi
Mit 17 Jahren begann Willi Kollo seinen literarischen Werdegang, indem er in bekannten Vortragssälen und Volkshochschulen, so z. B. in Detmold, Königsberg...


 

Wie einst im Mai

Operette von Willi Kollo und Walter Lieck
(nach der Gesangsposse von Rudolf Bernauer, Rudolph Schanzer und Willy Bredschneider)
Musik von Walter und Willi Kollo
2D, 5H, Nebendarsteller, Chor
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob I, II, Klar I, II, Fg I, II, Hr I, II, III, IV, Trp I, II, Pos I, II, III, Schl I, II, Hrf, Cel, Vl I, II, Va, Vc, Kb
Kleine Orchesterbesetzung auf Anfrage
UA: 04.10.1913, Berliner Theater Berlin
EA der Neufassung: 26.05.1943, Theater des Volkes [vorm. Großes Schauspielhaus], Berlin
neue Regiefassung von Willi Kollo: Nov. 1966, Staatstheater Braunschweig

Wie einst im Mai ist eine temporeiche und zugleich anrührende Reise durch die Geschichte Berlins – im wahrsten Sinne – mit Herz und Schnauze.

"Das war in Schöneberg, im Monat Mai", "Die Männer sind alle Verbrecher" und "Untern Linden, untern Linden" – jeder kennt die Melodien von Walter und Willi Kollo aus der Berlin-Operette. Ähnlich einem Bilderbogen wird die Geschichte der Familie von Henkeshofen und des Schlosserlehrlings Fritz Jüterbog über mehrere Jahrzehnte erzählt: Bei Eröffnung der Eisenbahnlinie Berlin–Potsdam droht die Lokomotive vor der Einfahrt in den Bahnhof ihren Dampfgeist aufzugeben. Doch der pfiffige Fritz Jüterbog kann helfen und rettet damit den Festakt vor einem Fiasko. Ausgerechnet in Fritz verliebt sich die adlige Ottilie von Henkeshofen, sehr zum Missfallen ihrer Familie, die gegen den jungen Proletarier intrigiert. Fritz resigniert und wandert nach Amerika aus.

Die Jahre vergehen, die Zeiten ändern sich. Fritz macht in der Fremde Karriere. Ottilies standesgemäße Ehe mit Baron Cicero zerbricht an den Geldnöten der Familie. Als ihre Tochter heiraten will, muss Ottilie die Zustimmung vom Chef des Bräutigams erbitten: Es ist Fritz, der mittlerweile ein eigenes Automobilwerk leitet. Diese späte Wiederbegegnung ruft nicht nur die Erinnerung an ihre große Liebe wach, sondern lässt sie die Geschichte ihrer beider Familien, ja eines ganzen Jahrhunderts Revue passieren.

Als die Lebensgeschichte des Großindustriellen Fritz Jüterbog verfilmt wird, übernimmt dessen Enkel die Hauptrolle. Eine Statistin hat es ihm angetan – Ottilies Enkelin.

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