20.06.3696

Aktuelle Nachrichten

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Schauspiel) von Dogberry&Probstein
Wenn Victor Lopez eines hasst, dann ist es Ungerechtigkeit. Jetzt sitzt er im...

Neu bei DESCH: "Der Sohn" von Florian Zeller
Nicolas ist 17 und kein fröhliches, unbeschwertes Kind mehr. Alles um ihn...

"Der tapfere Soldat" von Oscar Straus am Gärtnerplatztheater
Am 14. Juni feiert Peter Konwitschnys Inszenierung von Der tapfere Soldat...

UA: Nina Enders "Siegfried simulieren" am Pfalztheater Kaiserslautern
Nachdem Nina Ender für ihr Stück Polyboskomplex mit dem 2....

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

DSE: "Rock of Ages" von Chris d'Arienzo am Theater Ulm
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre erwarten das Publikum...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

UA: "Ich, Ikarus" von Oliver Schmaering am Theater an der Parkaue
Am 1. Juni 2018 ist die Uraufführung von Ich, Ikarus am Theater an der...

Ausgezeichnet: "In dir schläft ein Tier" von Oliver Schmaering gewinnt den Mülheimer Kinderstückepreis
In dir schläft ein Tier von Oliver Schmaering ist mit dem Kinderstückepreis...

Neu bei FBE: "Adel verpflichtet" (Musical) von Rainer Bielfeldt, Susanne Lütje & Anne X. Weber
Stan Miller führt ein bescheidenes und glückliches Leben. Als seine Mutter an...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Neu bei FBE: "Im Gefängnis" von Thomas Engelhardt und Monika Osberghaus
Sinas Papa muss ins Gefängnis. Sina versteht das alles nicht. Sie hat keine...

Wiederentdeckt: "Der überaus starke Willibald" von Willi Fährmann
Halb Fabel, halb soziale Parabel wird gezeigt, wie eine Gruppe für die...


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Bild von Guido NahumNahum, Guido

Obwohl Guido Nahum schon früh seine Leidenschaft für das Schreiben entdeckte, dauerte es einige Jahrzehnte, bis er sich der Schriftstellerei widmen konnte. Nach Abschluss der Schule ging er zunächst nach Schweden, wo er verschiedenste Gelegenheitsjobs ausübte, bis er sich nach drei Jahren in Äthiopien wiederfand: Dort arbeitete er in leitender Position an einem Farm-Projekt mit. Ein Rechtsstreit sowie die Revolution im Lande beendeten nach 15 Jahren die erfolgreiche Geschichte dieses Projekts. Nahum war gezwungen, nach Italien zurückzu-kehren. Dort entstand sein erstes Stück Sommerduft, welches sofort in Italien zur Aufführung gebracht wurde und mit zwei anschließenden Produktionen nach London ging.

Unterdessen brachte er acht Bühnenwerke und zwei Ein-Personen-Stücke heraus. Dabei richtet Guido Nahum sein Augenmerk vor allem auf zwischenmenschliche Beziehungen, wobei ihm nicht selten sein eigenes, abwechslungsreiches Leben als Basis für die Charaktere seiner Theaterstücke dient.

 

Sommerduft

(Gli imprevisti temporali d´estate)
Deutsch von Sonya Martin
2D, 2H
UA: 20.12.1982, Teatro Ghione Rom
frei zur DSE

Die 40-jährige Elena freut sich auf einen entspannten Sommer-Urlaub. Doch schon am Anreisetag gibt es Ärger. Nicht nur, dass ihr Schiff endlos Verspätung hat, bei Ankunft im Hotel findet sie einen wildfremden Mann in ihrem Zimmer vor, den 50-jährigen Architekten Armando, der sich aufgrund eines Arbeitsbesuches auf der kleinen Ferieninsel aufhält. Der überforderte Hoteldirektor hatte beide im Eifer des Gefechts in dasselbe Zimmer eingebucht. Nun sind alle Betten belegt, das Zimmermädchen wenig erfreut über die zu leistenden Überstunden und der Hoteldirektor noch überforderter als vorher, da sich Elena partout nicht mit dem Vorschlag der Bettenteilung anfreunden will und vehement auf ihr Erstbuchungsrecht pocht.

Zur Überbrückung der Zeit bis zur Lösungsfindung wird ihr und Armando ein spätes Essen im Restaurant und ein anschließender Aufenthalt in der Taverne offeriert. Sie kommen sich näher. Schließlich ist es Elena gar nicht so unrecht, das Zimmer mit Armando teilen zu müssen: Nachdem ihre Scheidung bereits fünf Jahre zurückliegt, freundet sie sich mit dem Gedanken an ein Liebesabenteuer an, während sich der dank dreier Kinder "sehr verheiratete" Armando durch Elenas Parfum an seine Jugendliebe erinnert fühlt und einem Seitensprung nicht sonderlich abgeneigt scheint.

Zwei Wochen genießen beide ihr unbeschwertes Urlaubsglück. Elena träumt sogar von einer Fortführung der Beziehung nach Urlaubsende. Dann klingelt das Telefon. Es ist Armandos Frau. Sie ist da. Unten. Im Foyer.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.