Aktuelle Nachrichten

UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...


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Schönthan, Franz von
Die Wiener Brüder Franz und Paul von Schönthan schrieben Stücke fürs Theater und waren beide hauptberuflich eng mit der Wortkunst verbunden: Franz...


Schönthan, Paul von
Die Wiener Brüder Franz und Paul von Schönthan schrieben Stücke fürs Theater und waren beide hauptberuflich eng mit der Wortkunst verbunden: Franz...


Goetz, Curt
1888 in Mainz geboren, zählt Curt Goetz zu den wichtigsten Vertretern der gehobenen deutschen Boulevardkomödie und des brillant geschriebenen...


 

Der Raub der Sabinerinnen

Schwank in vier Akten
von Franz und Paul von Schönthan
Neu bearbeitet unter reichlicher Verwendung reizender Anekdoten von Curt Goetz
5D, 7H
UA: 25.10.1955, Renaissance-Theater Berlin

Deutsche Kleinstadt, Bühne eines Wandertheaters, Ende des 19. Jahrhunderts. Vor vielen Jahren, als Student, hat Gymnasialprofessor Gollwitz eine Römertragödie geschrieben. Eine Jugendsünde gewissermaßen, über die das Vergessen gnädig seinen Mantel gebreitet hat. Als nun eine reisende Gesellschaft mit Direktor Striese als Theaterprinzipal im Städtchen gastiert, wittert dieser seine große Chance, die schleppenden Geschäfte wieder ins Rollen zu bringen, und kann den Professor überreden, ihm das Stück für eine öffentliche Aufführung zu überlassen. Zwar hat Gollwitz Bedenken, aber die Eitelkeit siegt und die Tragödie darf unter einem Pseudonym erscheinen. Hauptsache, seine Frau erfährt nichts von seiner heimlichen Leidenschaft.
Als Gattin und Tochter jedoch vorzeitig aus der Sommerfrische zurückkehren, kommt es wie es kommen muss – das Inkognito von Gollwitz fliegt auf, die Verwicklungen nehmen ihren Lauf und am Ende ist die ganze Familie zerstritten. Auf der Bühne des Direktors Striese geht es nicht weniger chaotisch zu, die Aufführung droht zu einem Desaster zu werden, doch dank einer rettenden Idee von Frau Striese wendet sich doch noch alles zum Besseren – wenn auch nicht ganz so, wie sich Gollwitz das gedacht hätte.

Curt Goetz hat den Komödienklassiker der Gebrüder Schönthan durch Einschübe und zusätzliche Informationen erweitert, sprachlich modernisiert und vor allem durch einen neuen Schluss seiner Hauptfigur Gollwitz Ansehen und Würde gerettet.

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