08.09.2010

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WOYZECK: ÖEA in Linz und Premiere in Bielefeld
Gewaltig und vielversprechend beginnt die Spielzeit mit Tom Waits' Musical...

SCHERBENGERICHT: DSE am Fränkischen Theater Maßbach
Am 10. September feiert das Schauspiel Scherbengericht von Joel Drake Johnson...

DER GLÜCKLICHE PRINZ am Theater Nordhausen
Der glückliche Prinz zieht ab dem 12. September am Theater Nordhausen in...

THE BLACK RIDER – Teufelsritt in Marburg und Wiesbaden
Am 18. September besucht The Black Rider gleich zwei Theater und gibt mit der...

STERNE an der Landesbühne Bruchsal
Seltsam und stark leuchtet es ab dem 18. September 2010 an der Badischen...

HARRY UND SALLY: DSE am Theater Bielefeld
Sex oder Freundschaft oder doch Liebe? Dieses Spektrum menschlicher...

SCHLAFES BRUDER: Der Roman als Kammerspiel in Frankfurt
Das Schauspiel Frankfurt bringt am 27. September den Erfolgsroman Schlafes...

Dritte Ausgabe der SCHREIB:MASCHINE in Berlin
Am 11. Oktober findet zum dritten Mal ein besonderes Projekt in Berlin statt,...

MOBY DICK: UA am Theater Kiel
Am 9. Juli tauchte erstmals Moby Dick in einer Produktion des Theater Kiel am...

NEU BEI FBE: Nachwuchsdramatiker Ekat Cordes
Mit seinem Stück Ewig gärt katapultierte Ekat Cordes im Frühjahr "eine...


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Bild von Klaus ChattenChatten, Klaus

Klaus Chatten wurde 1963 in Lennestadt/NRW geboren. 1982 begann er sein Studium mit den Fächern Sport, Romanistik und Betriebswirtschaft in Berlin. Von 1983 bis '84 studierte er Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar, Wien und von 1984 bis '85 Schauspiel, Regie und Scene Writing am HB Studio in New York.

Er arbeitete zunächst als Schauspieler in Berlin, Hamburg und Moskau mit Anatolij Wassiljew.

Sein erstes Drehbuch zu dem Spielfilm "Stille Nacht" (Regie: Dani Levy) lief 1996 als deutscher Beitrag im Wettbewerb der Berlinale.

Als Regisseur arbeitete Klaus Chatten an der Hamburger Kampnagelfabrik ("Leonce und Lena") und zuletzt 2002 am Theater Rampe Stuttgart, wo er die Uraufführung seines Stückes Klassentreffen inszenierte.

Klaus Chatten lebt als freischaffender Autor und Regisseur in Berlin.

Auszeichnungen:

1991: Nominierung zum Nachwuchsschauspieler der Saison im Jahrbuch „Theater Heute“

1994: Nominierung zum Nachwuchsdramatiker der Saison im Jahrbuch „Theater Heute“, Preisträger des Wettbewerbs „Sprechtheater Werkstatt“ am Literarischen Colloquium Berlin

1995: Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin

1997: Nominierung zum Nachwuchsdramatiker der Saison im Jahrbuch „Theater Heute“

2000: Stipendium „Playwright-in-residence" in der Villa Aurora, Los Angeles

2002: Literaturstipendium des Berliner Senats

 

Im Namen der 13. Fee!

Schauspiel
(vormals: "Todeskommando Königspudel")
2D, 1H
frei zur UA

Eigentlich wollte Klara ihren Bekannten Friedhelm Karnikovsky und dessen neue Freundin Edith in Berlin besuchen und dort im Gästezimmer übernachten. Da sich aber bei ihren Gastgebern überraschend Verwandte aus Meran eingefunden haben, muss Klara wohl oder übel auf die Campingabteilung des KaDeWe, in dem Friedhelm als Schließer arbeitet, ausweichen.

Gut, dass sie sich wenigstens in der Heimat hundertprozentig auf ihre Busenfreundin Fränzi Huxoldt verlassen kann. Als Klara und Fränzi in der Halbzeitpause des Länderspiels Deutschland - Saudi Arabien die Lottozahlen vergleichen, hat Klara einen Sechser. Die beiden Westfälinnen buchen den nächsten Flug nach Islamabad und fassen einen Plan, der die Welt erschüttern wird.

Klaus Chatten hat mit Im Namen der 13. Fee! eine Liebeserklärung an die unverwüstliche Lebenskraft einer ganzen Frauengeneration geschrieben. Dicht an der Schmerzgrenze der Satire entlang und dennoch geschmackssicher gelingt Chatten das nahezu Undenkbare: Für die Ewigkeit eines kleinen Theateraugenblicks zerschmettert der Autor die seit dem 11. September grassierende Terrorangst der westlichen Welt und verzaubert den Leser seiner traurigen Komödie mit seiner anarchistischen Phantasie.

Chatten setzt mit Im Namen der 13. Fee! da an, wo er vor zehn Jahren mit seinem erfolgreichsten Stück Sugar Dollies aufhörte.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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