23.10.2018

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Einladungen: Franziska Henschel und "Mädchen wie die" beim Augenblick Mal! 2019
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"Großes Kino" und "Pointenfeuerwerk" - UA von Axel Ranischs "Nackt über Berlin"
Die Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin war am 16....

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Am 5. Oktober wird Ariane Kochs Stück Wer ist Walter am Theater Bonn in der...

Ehrung für Volker Ludwig und Birger Heymann in Südkorea
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Neu bei FBE: "Jasper in Deadland" von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster
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Premiere: "Frau Luna" am Stadttheater Ingolstadt
Am Stadttheater Ingolstadt ist am 20. Oktober die Premiere von Paul Linckes...

Premiere: "Kiss Me, Kate" an der Oper Graz
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Rückblick: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek uraufgeführt
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Tom Waits wurde als einer der großen amerikanischen Songwriter bekannt, doch in seiner vier Dekaden umspannenden Karriere wirkte er auch in Theater und Film...


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Kathleen Brennan wurde in Johnsburg in Illinois geboren, wie ihr Ehemann und musikalischer Mitstreiter, Tom Waits , in dem gleichnamigen Song festhielt....


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Robert Wilson ist ein amerikanischer Avantgarde-Regisseur, der darüber hinaus auch als Theaterautor, Bühnenbildner, Lichtdesigner, Choreograph, Maler und...


 

Alice

nach Lewis Carrolls "Alice im Wunderland"
Musik und Gesangstexte von Tom Waits und Kathleen Brennan
Regie, Design und Visual Concept der Orginalproduktion von Robert Wilson
Text von Paul Schmidt
Deutsch von Wolfgang Wiens
5D, 6H
Orchesterbesetzung: in Vorbereitung
UA: 19.12.1992, Thalia Theater Hamburg

Nach dem grandiosen Erfolg von The Black Rider entstand das Avantgarde-Musical Alice als erneute Zusammenarbeit von Tom Waits und Robert Wilson. Co-Autorin für Text und Musik ist Kathleen Brennan, die Ehefrau und langjährige musikalische Partnerin von Tom Waits.

Die Musik ist ungewöhnlich weich und zart für Tom Waits, gleichzeitig finden sich jedoch auch bekannte Klänge: raue Jazz-Balladen, lyrische Melancholie über Tod und Sehnsucht, im Ganzen eine surreale und exotische Welt. Waits benutzt Phantastisches, fremdartige Charaktere und Bilder, um die innere Welt eines Mannes zu entwerfen, die geprägt ist von Verlust und Sehnsucht in einer Atmosphäre aus Leid und Träumerei, Wahnsinn und Resignation. In ihrer Gegensätzlichkeit und Unfassbarkeit drängt sich der Vergleich mit der Theatermusik Kurt Weills auf, oder wie Tom Waits selbst sagte: "Alice is adult songs for children, or children’s songs for adults. It’s a maelstrom or fever-dream, a tone-poem, with torch songs and waltzes... an odyssey in dream and nonsense."

Das Werk beschäftigt sich mit Lewis Carroll, dem Autor von "Alice im Wunderland" und "Durch den Spiegel und was Alice dort fand", und seiner Besessenheit von der jungen Alice Liddell, dem Mädchen, das ihn zu diesen Werken inspirierte. Die Verwirrungen und Obsessionen des Autors werden thematisiert, der Handlung und Gegenwart, Traum und Wirklichkeit, die Figur und die reale Alice nicht mehr unterscheiden kann.

Hinweis: Für dieses Werk können an Amateurtheater leider keine Aufführungsrechte vergeben werden.

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