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Ein Mann will nach oben

von Hans Fallada
Roman von Hans Fallada



Ein sechszehnjähriger Waisenjunge kommt nach Berlin und will es hier zu Reichtum und Macht bringen. Kauzige und kernige, liebenswerte und fragwürdige Menschen kreuzen seinen Weg nach oben – und immer wieder sind es die Frauen, die zu ihm halten und denen er seinen Erfolg verdankt. Der packende Roman über den Aufstieg von Karl Siebrecht, vom Kofferträger zum Transportunternehmer, führt tief hinein in den proletarischen Untergrund der Berliner Seele, in seinen Dialekt, seine Mentalität und seinen unverwüstlichen Witz. Ein packender Roman, voll unverwüstlichem Berliner Humor, in dem sich  zweieinhalb Jahrzehnte wechselvoller deutscher Geschichte spiegeln. Er beginnt im Jahr 1909 und reicht bis in die zwanziger Jahre, die Jahre der Inflation. Er verlässt mit Karl sein ländliches Heimatdorf und begibt sich mit ihm in die Großstadt Berlin, die zur unerschöpflichen und atmosphärisch reichen Kulisse des Romans wird. Die lebenswarmen und realistischen Charaktere des Romans bieten eine gute Möglichkeit, Geschichten einer Zeit, eines Milieus und auch vom Menschen selbst zu erzählen.

Ein Mann will nach oben wurde 1978 als 13-teilige Karrieresaga verfilmt. Karl Wittlinger erstellte das Drehbuch, Regie führte Herbert Ballmann. Die Rolle des Karl Siebrecht spielte Matthieu Carrière, außerdem mit von der Partie waren u.a. Ursela Monn, Rainer Hunold, Walter Buschhoff, Karl-Michael Vogler, Harald Juhnke, Günter Strack, Edith Hancke, Willi Rose, Gert Haucke. Die einstündigen Folgen liefen zur Primetime: Sonntags um 20.15 Uhr.

Hinweis:
Es ist jeder Bühne möglich, in Rücksprache mit dem Verlag eine eigene Adaption von den Werken Hans Falladas zu erstellen.