18.10.2018

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"Großes Kino" und "Pointenfeuerwerk" - UA von Axel Ranischs "Nackt über Berlin"
Die Uraufführung von Axel Ranischs Roman Nackt über Berlin war am 16....

Neu bei FBE: "Serverland" von Josefine Rieks
Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher...

DSE: "Alles was Sie wollen" von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière am Deutschen Theater in Göttingen
Am 11. Oktober ist die deutschsprachige Erstaufführung von Alles was Sie...

DSE: "Präsidenten-Suite" am Renaissance-Theater Berlin
Am 7. Oktober ist die deutschsprachige Erstaufführung von John T. Binkleys...

UA: "Wer ist Walter" von Ariane Koch am Theater Bonn
Am 5. Oktober wird Ariane Kochs Stück Wer ist Walter am Theater Bonn in der...

Ehrung für Volker Ludwig und Birger Heymann in Südkorea
In Seoul gab es für Volker Ludwig und Birger Heymann vor kurzem eine...

Neu bei DESCH: "Ramses II." von Sébastien Thiéry
Elisabeth und Jean erwarten den Besuch ihrer Tochter Benedicte und ihres...

Neu bei FBE: "Jasper in Deadland" von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster
Der 16-jährige Jasper liebt Agnes. Aber nach der entscheidenden ersten...

Premiere: "Frau Luna" am Stadttheater Ingolstadt
Am Stadttheater Ingolstadt ist am 20. Oktober die Premiere von Paul Linckes...

Premiere: "Kiss Me, Kate" an der Oper Graz
Am 20. Oktober hat Kiss Me, Kate von Cole Porter, Samuel Spewack und Bella...

Premiere: "Hunger. Peer Gynt" nach Knut Hamsun und Henrik Ibsen am Deutschen Theater Berlin
Knut Hamsun ist einer der interessantesten, aber auch umstrittensten...

Rückblick: "Effi" von Oliver Schmaering und Kay Wuschek uraufgeführt
Am 19. September war die Uraufführung von Effi von Oliver Schmaering und Kay...

Rückblick: "Ein Stein fing Feuer" am Staatstheater Nürnberg
"Wie das Staatstheater Nürnberg unter neuer Leitung begeistert" (BR): Mit...


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Johnson, Terry

Der britische Dramatiker und Regisseur, Jahrgang 1955 arbeitet für die Bühne, Film und Fernsehen und fungiert unter anderem als literarischer Berater am Royal Court Theatre, London.

Johnsons Bühnenstücke werden weltweit aufgeführt. In Großbritannien wurde er mit verschiedenen Theaterpreisen bedacht, darunter der Olivier für die beste Komödie im Jahr 1994 und 1999. Zu seinen größten internationalen Erfolgen zählt die Bühnenadaption des Films Die Reifeprüfung.

 

Die Reifeprüfung

(The Graduate)
nach dem gleichnamigen Roman von Charles Webb unter Verwendung des Drehbuchs von Calder Willingham und Buck Henry
Deutsch von Bernd Samland
4D, 6H
DSE: 09.11.2006, Theater an der Kö Düsseldorf

Benjamin Braddock hat gerade das College abgeschlossen und weiß nicht wohin mit sich. Klar ist vor allem eins: das oberflächliche, kapitalistische und spießige Wertesystem seiner Eltern ist absolut indiskutabel. Konventionen sind out. Freiheit ist in.

Als das Ehepaar Robinson bei einer Party der Eltern auftaucht, eine private Begegnung, die, wie üblich, vor allem von geschäftlichen Interessen geleitet ist, bleibt es für Benjamin langweilig. Er sucht die Einsamkeit und Mrs. Robinson bittet ihn irgendwann, sie nach Hause zu bringen.

Die in erotischer Hinsicht vernachlässigte und sowieso frustrierte Mrs Robinson greift zu, als sich die Gelegenheit bietet, verführt den jungen Mann, der bei dieser Gelegenheit immerhin ein bisschen Erfahrung sammeln kann. Das ungleiche Paar betreibt eine uninspirierte Affäre, bis Elaine ins Spiel kommt, die entzückende Tochter der Robinsons, in die sich Benjamin heftig verliebt. Endlich ein Ziel für seine ungerichteten Energien. Von nun an gilt es, das junge Glück gegen die erotischen Interessen und die beharrlichen Angriffe der eifersüchtigen Mrs. Robinson zu verteidigen.

Der Film aus dem Jahr 1967 mit der originellen Musik von Simon und Garfunkel hat mit der Starbesetzung Dustin Hoffmann und Anne Bancroft Kultstatus erlangt und das Lebensgefühl einer Generation verewigt. Die Bühnenfassung von Die Reifeprüfung schlägt Funken aus den erotischen Begegnungen und den divergierenden Sehnsüchten der Protagonisten.

Hinweis: Für dieses Werk können an Amateurtheater leider keine Aufführungsrechte vergeben werden.

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