24.01.2018

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Kuno ist ein Draufgänger, ein Energiebündel und Alleskönner: hundert Kugeln...

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Robert Koalls Bühnenfassung von Schöne neue Welt nach dem Roman von Aldous...

DSE: "Das Mädchen von weither" von Emma Broström an der Neuen Bühne Senftenberg
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Zum Wiederentdecken: "Bach. Das Leben eines Musikers." von Thomas Sutter
Bach. Das Leben eines Musikers. ist eine szenische Biographie und ein...

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Evan Placeys vielfach ausgezeichnetes Coming-of-Age-Stück Mädchen wie die...

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Einmal Mond und zurück, bitte! Nach Im weißen Rössl präsentiert die "Bar...

Neu bei FBE: "Der Vogel Anderswo" von Stephan Wolf-Schönburg
In Damaskus lebt der kleine Nunu. Sein bester Freund ist ein kleiner Vogel....

Premiere: "Hier kommt keiner durch!" an den Wuppertaler Bühnen
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Aktuelles: "Alles Schwindel" von Mischa Spoliansky und Marcellus Schiffer am Maxim Gorki Theater, Berlin
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Bild von Stephen TemperleyTemperley, Stephen

Der Autor und Schauspieler Stephen Temperley wuchs in London als Sohn eines Musikers und einer Immobilienmaklerin auf. Als Jugendlicher zog er in die USA, wo er an der American Academy of Dramatic Arts Schauspiel studierte. Bald begann er auch zu schreiben. Souvenir avancierte seit seiner Uraufführung zu einem der meist gespielten Stücke in den USA. In der deutschsprachigen Erstaufführung am Renaissance Theater Berlin 2008 wurde Désirée Nick in der Rolle der Florence Foster Jenkins gefeiert.
Sein neues Stück Am Ende wurde im Dezember 2010 mit einer Lesung am York Theatre in New York präsentiert und ist frei zur Uraufführung.

Stephen Temperley lebt mit seiner Familie in der Nähe von Woodstock im Bundesstaat New York.


Weitere Informationen zu Stephen Temperley

 

Souvenir

(Souvenir)
Deutsch von Lida Winiewicz
1D, 1H, (H zugleich Pianist)
Orchesterbesetzung: Kl
UA: November 2004, York Theatre Company New York
DSE: 28.06.2008, Renaissance-Theater Berlin

"Die Leute mögen behaupten, dass ich nicht singen kann. Aber niemand kann behaupten, ich hätte nicht gesungen." Klingt doch bezaubernd, oder? Doch noch viel bezaubernder für jedes Ohr ist die Arie der Königin der Nacht gesungen von Florence Foster Jenkins!

'Madame Flo' war und ist ein Phänomen. Die reiche amerikanische Erbin sang in den 1940er Jahren vor einem hin-(und her-)gerissenen New Yorker Publikum nicht nur leidenschaftlich gerne die Klassiker der Opernliteratur, sondern sang diese auch total und zum Erbarmen falsch! Ihre Plattenaufnahmen genießen heute noch Kultstatus und erheitern ganze Partygenerationen. Wer damals "FFJ" live erleben wollte, durfte beim Ticketkauf nicht trödeln oder musste auf dem Schwarzmarkt Höchstpreise hinblättern. Was zunächst mit kleinen Soireen vor Park-Avenue-Freunden begann, endete mit einem legendären Konzert in der ausverkauften und tobenden Carnegie Hall. Die Reaktionen auf ihre balkenbiegend schräge Freistil-Sangeskunst waren und sind extrem: Die Stimmung steigt, der Schweiß bricht einem aus, die Ohren schmerzen, der Atem geht stockend, das Herz rast und die Hände zittern. Damals verließ manch Besucher den Saal, um das Lachen nicht länger unterdrücken zu müssen, Damen erlitten hysterische Anfälle, das Publikum stopfte sich Taschentücher in der Mund, um nicht zu schreien, und GI's zogen erst in den Krieg, wenn sie Madame Flo leibhaftig erleben konnten.

Florence Foster Jenkins ist und bleibt eine Überzeugungstäterin, eine unerschütterliche, selbstbewusste und sagenhaft talentfreie Sopranistin, von deren Wirkung und Karriere vermeintliche heutige Superstars nur träumen können ...
(Text: Renaissance Theater Berlin)

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