21.01.4110

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Premiere: "Schöne neue Welt" am Altonaer Theater
Robert Koalls Bühnenfassung von Schöne neue Welt nach dem Roman von Aldous...

DSE: "Das Mädchen von weither" von Emma Broström an der Neuen Bühne Senftenberg
Am 19. Januar bringt die Neue Bühne Senftenberg Emma Broströms Stück Das...

Zum Wiederentdecken: "Bach. Das Leben eines Musikers." von Thomas Sutter
Bach. Das Leben eines Musikers. ist eine szenische Biographie und ein...

Premiere: "Mädchen wie die" am Jungen Schauspiel Hannover
Evan Placeys vielfach ausgezeichnetes Coming-of-Age-Stück Mädchen wie die...

Neu bei FBE: "Frau Luna" von Paul Lincke in der Fassung der Bar jeder Vernunft, Berlin
Einmal Mond und zurück, bitte! Nach Im weißen Rössl präsentiert die "Bar...

Neu bei FBE: "Der Vogel Anderswo" von Stephan Wolf-Schönburg
In Damaskus lebt der kleine Nunu. Sein bester Freund ist ein kleiner Vogel....

Neu bei FBE: "Kuno kann alles" von Henry Mason
Kuno ist ein Draufgänger, ein Energiebündel und Alleskönner: hundert Kugeln...

Premiere: "Hier kommt keiner durch!" an den Wuppertaler Bühnen
In der Regie von Markus Höller zeigen die Wuppertaler Bühnen ab dem 27....

Aktuelles: "Alles Schwindel" von Mischa Spoliansky und Marcellus Schiffer am Maxim Gorki Theater, Berlin
Am 17.12.2017 hatte Alles Schwindel von Mischa Spoliansky und Marcellus...

Aktuelles: "Die Regeln des Sommers" in der Regie von Hannah Biedermann am Jungen Nationaltheater Mannheim
Am 10. Dezember brachte die FAUST-Preisträgerin Hannah Biedermann ihre...

Aktuelles: "Alice" von Tom Waits und Robert Wilson am Metropoltheater München
Am 23.11.2017 hatte Alice von Tom Waits und Robert Wilson am Metropoltheater...


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Wiik, Øystein
Der Norweger Øystein Wiik erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Theaterhochschule in Oslo sowie in Wien, Bologna und London. Als Sänger und...


Kverndokk, Gisle
Geboren 1967 in Trondheim, ist Gisle Kverndokk einer der vielseitigsten Komponisten seiner Generation. Nach privatem Unterricht in Musiktheorie und...


 

Max und Moritz

(Max and Moritz)
Eine Cartoon-Oper in sieben Streichen
Libretto von Øystein Wiik
Musik von Gisle Kverndokk
Dramaturgische Mitarbeit von Inger Schjoldager
nach dem Kinderbuch von Wilhelm Busch
Deutsch von Edith Jeske
2D, 4H
Orchesterbesetzung: Fl (Picc), Trp, Vc, Kl
UA: 17.10.2010, National Gallery of Art Washington
DSE: 08.02.2014, KinderTheaterHaus Hannover Hannover

Die Kammeroper Max und Moritz von Øystein Wiik und Gisle Kverndokk entstand 2010 als Auftragswerk der New York Opera Society. Das Werk erzählt die Geschichte von Max und Moritz, folgt der Vorlage von Wilhelm Busch jedoch nicht im Detail. Auch wenn die Geschichte, dem Original entsprechend, auf dem Lande angesiedelt wird und Witwe Boltes Hühner nach wie vor einen grausamen Tod sterben müssen: Max und Moritz sind mittlerweile im Computerzeitalter angekommen und der makabre Charakter der Streiche wird stellenweise deutlich verschärft.

Gisle Kverndokk verwendet für diese Oper für Kinder und Erwachsene eine Vielzahl an musikalischen Formen und Stilen: Märsche, Walzer, Tarantella, Koloratur-Arien, Swing, Charleston und Songs á la Jerry Herman, er zitiert Tschaikowski, Mozart und Verdi und orientiert sich an Musik zu Zeichentrickfilmen. Die Musik folgt den Charakteren Schritt für Schritt, illustriert alle Bewegungen, Zusammenstöße, alles Erschrecken und alle Wutausbrüche auf äußerst humorvolle Weise.

Kverndokk selbst sagt über das Familienstück: "Ich sehe Max und Moritz als ein absurdes Werk des musikalischen Unterhaltungstheaters. Es gibt einen Einfluss Stravinskys: den kammermusikalischen Stil der 'Geschichte vom Soldaten', das musikalische Nebeneinander von Militärtrompete, Piccoloflöte, romantischer Cellosoli, 'klassischer' Arien und Duette und eines effektvollen Broadway-Stils, der den humoristischen Aspekt hervorzuheben hilft."

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