19.07.2018

Aktuelle Nachrichten
Aktuelle Stücke

Kommissar Gordon - Der erste Fall
von Ulf Nilsson

Bestimmt wird alles gut
von Kirsten Boie und Konstanze Kappenstein

Einsam und Esmeralda
von Martina Montelius

Gebückt und windschief auf Sturmesfittichen (Juller)
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Strafraumszenen
von Jörg Menke-Peitzmeyer

Die 9 Fridas
von Kaite O'Reilly

Heimat ist kein Ort
von Olivier Garofalo

Das neue Jerusalem
von Arna Aley

Der letzte Europäer
von Martina Clavadetscher

Mittagswende. Die Stunde der Spurlosen
von Anja Hilling

American Hotel
von Sara Stridsberg

Lass dich sein
von Arne Lygre

Dienstags bei Kaufland
von Emmanuel Darley

Begleiterscheinungen
von Peter Buchholz

Alles was Sie wollen
von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière

Vor dem Entschwinden
von Florian Zeller

Rasputin
von Paul Graham Brown

Peter Pan oder Das Märchen vom Jungen, der nicht groß werden wollte
von James Matthew Barrie , Leonard Bernstein und Erich Kästner

Ein Mann geht durch die Wand
von Didier van Cauwelaert , Michel Legrand und Marcel Aymé

Lazarus
von David Bowie und Enda Walsh

Die Familie, die über alles reden konnte
von Christian Lollike

Jenseits der blauen Grenze
von Dorit Linke

Mein Freund Salim
von Uticha Marmon

Inside IS
von Yüksel Yolcu

WiLd!
von Evan Placey

Widerfahrnis
von Bodo Kirchhoff

djihad
von Volker Schmidt

Silberflügel
von Anja Tuckermann , Frank Becker und Kenneth Oppel

So bin ich nicht (Gretas Storys)
von Anneliese Mackintosh

Broken German
von Tomer Gardi

Feuer fangen
von Luc Tartar

All you can eat - Variationen des Verschlingens
von Ariane Koch

Wiegenlied für Baran
von Joël László

Jeunesse dorée
von Johannes Hoffmann

Umständliche Rettung
von Martina Clavadetscher

Massiver Kuss
von Anja Hilling

Gesunde Beziehungen
von Evan Placey

Flug BU21
von Stuart Slade

Straight
von Scott Elmegreen und Drew Fornarola

Ein Geschenk der Götter
von Oliver Haffner

Der letzte schöne Herbsttag
von Ralf Westhoff

Die gefälschte Wahrheit
von Peter Buchholz

Der Familienrat oder Mama muss weg
von Morgan Spillemaecker und Amanda Sthers

Das Gewissen vergisst nie
von Sébastien Azzopardi und Sacha Danino

platz.an.der.sonne.com
von Agnès Besse und Daniel Besse

Die Rechnung
von Clément Michel

Besser schlichten als richten
von Chloé Lambert

Tochter bleibt Tochter
von Agatha Christie

Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee
von Agatha Christie

Das Urteil
von Agatha Christie

Und dann gab's keines mehr
von Agatha Christie

Bach. Das Leben eines Musikers
von Thomas Sutter

Spaghettihochzeit
von Thomas Sutter

Mädchen extraschön
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik

Eingefädelt – Das Musical
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Der Postraub
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?
von James Edward Lyons und Michael Jary

In 80 Tagen um die Welt
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik


Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Guten Morgen, Herr Riese

Kinderstück mit Musik in drei Bildern
von Heinz Wunderlich und Toyo Tanaka
nach einer Erzählung von Oscar Wilde
Musik von Jasper Vogt und Edgar Schlepper
4D, 4H
UA: 27.11.1978, Theater für Kinder Hamburg

Paula, Plimm, Arpad und Tillmann haben einen wunderschönen Garten entdeckt. Frau Sonne gibt das Grundstück zum Spielen frei, denn der Eigentümer, ein Riese, ist seit langem verreist. Die Kinder richten sich im Garten ein, basteln aus einer Regentonne, Werkzeug und Früchten einen Riesen. Der Stellvertreter wird von den Kindern herzlich begrüßt. Gerade bedanken sie sich für die Gastfreundschaft, als der echte Riese zurückkehrt. Der hält nichts von Gastfreundschaft, verjagt die vier aus seinem Garten, stellt vorsorglich ein „Betreten verboten“-Schild auf.

Als die Kinder wieder einmal vorbeischauen, hat der Riese eine Mauer um seinen Garten gezogen. Neugierig schleichen sich die Vier hinein. Im Garten ist es unheimlich geworden. Trotz Frühling ist es hinter der Mauer kalt und dunkel; die Bäume sind kahl, Blumen und Vögel fehlen. Für die Kinder ist klar: Der Frühling hat Verbotsschild und Mauer gesehen und ist am Garten vorbeigegangen. Statt der Kinder erhält der nachdenklich gewordene Riese unangenehmen Besuch. Frau Schnee, Frau Frost und Herr Hagel sind auf der Flucht vor dem Frühling und besetzen kurzerhand den Garten. Sie zwingen den Riesen, die Mauer noch höher zu bauen.

Paula, Plimm, Arpad und Tillmann haben nun Mitleid und wollen dem Riesen helfen. Doch die Mauer ist zu hoch. Da erinnern sich die Kinder an die Bibelgeschichte über den Fall der Mauern von Jericho. Sie stimmen ein wahres „Feldgeschrei“ an. Es klappt: Ein Teil der Mauer stürzt ein, den Rest räumt der dankbare Riese weg, und der Frühling zieht beim Riesen ein. Mit Hilfe der Sonne werden die Winterlinge vertrieben. Erschöpft aber glücklich nimmt der Riese die Kinder in die Arme. Das Verbotsschild kommt weg.

Oscar Wildes Erzählung wurde in ein kindgerechtes Theater umgesetzt, bei dem die kleinen Besucher miteinbezogen sind. Die durchweg dankbaren und ausgewogenen Rollen können zum Teil auch von Kindern oder Jugendlichen übernommen werden.

Die Aufführungsrechte für dieses Werk vertritt Felix Bloch Erben im Auftrag der Edition Meisel GmbH, Berlin.