24.11.792

Aktuelle Nachrichten

"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Aktuelle Premierenberichte
Bild von Carsten GolbeckGolbeck, Carsten
© Joachim Gern 

Carsten Golbeck nahm Gesangs- und Schauspielunterricht in Paris und Berlin. Er besuchte Drehbuch- und Schreibseminare in Berlin, München und Avignon. In den 1990er Jahren machte er sich als Chansonnier und Liedtexter auf deutschsprachigen und französischen Bühnen einen Namen. Parallel hierzu folgten Engagements als Sänger, Schauspieler und Texter.

Zwischen 2002 und 2010 war er Dramaturg am Münchner Volkstheater, für das er auch diverse Bühnenformate entwickelte. So konzipierte und co-moderierte er zusammen mit dem BR-Moderator Christoph Süß die BR Fernseh-Reihe "SüßStoff". Neben diversen Show-Formaten sind es besonders die Live-Hörspiele, die er seit 2008 regelmäßig schreibt und auf die Bühne bringt. 2007/2008 war er Gastdozent für angewandte Dramaturgie an der Theaterakademie August Everding in München. Seit 2011 lebt er in Berlin und arbeitet als freier Autor für diverse Theater, u. a. für das Theater Osnabrück und das Badische Staatstheater Karlsruhe.

Oben bleiben! ist sein erstes Theaterstück.


Weitere Informationen zu Carsten Golbeck

 

Amphitryon

nach Molière
2D, 4H
UA: 05.06.2013, Monbijoutheater Berlin

Amphitryon liebt Alkmene und Alkmene liebt Amphitryon. Nichts kann die frische Ehe des Feldherrrn von Theben mit seiner wunderschönen Gattin gefährden. Es sei denn ein Nebenbuhler macht sich ans Werk, der stärkere Mächte besitzt, göttliche Mächte.

Der höchste Gott und Frauenheld Jupiter hat ein weiteres Ziel seiner Liebesspiele gefunden: die schöne Alkmene, die er so sehr begehrt, dass er sie unbedingt verführen muss. Er hat auch schon eine List, mit der er seine neue Herzensdame für eine Nacht mit ihm gewinnen kann und spannt sogleich seinen Sohn Merkur mit in die Intrige ein. Jupiter nimmt die Gestalt Amphitryons an, um so Alkmene zu täuschen. Damit Merkur ihm bei seinen Plänen helfen kann, verwandelt dieser sich in Sosias, Amphitryons Diener. Der Plan geht auf und als der wahre Amphitryon wieder aus der Schlacht nach Hause zurückkehrt, nimmt das Verwechslungsspiel seinen Lauf. Verwirrende Begegnungen sind die Folge und so manch einer gerät an den Rand seines Verstandes: so zum Beispiel der echte Diener Sosias, der an seiner eigenen Existenz zweifelt. Nur Jupiter genießt amüsiert das Spiel. Aus dem Identitätslabyrinth voller Täuschungen und Missverständnissen entsteigt schlussendlich ein ziemlich berühmter Spross: Herkules, berühmtester Kämpfer aller Zeiten.

Carsten Golbeck lässt Molières Klassiker Amphitryon in einer modernen Version neu aufleben. Dabei verbindet er geschickt klassische Reimform mit modernem Sprachstil sowie altbekannte Verwechslungs-Slapstick mit direkten und ironischen Kommentaren. Rasant und pointensicher erzählt er die Geschichte der Entstehung des kleinen Herkules. Am 5. Juni 2013 feierte Amphitryon im Freilufttheater Hexenkessel Hoftheater in Berlin seine Uraufführung und löste beim Publikum große Begeisterung aus: "Diese Stückversion in dieser Aufführung hat das Format zum absoluten hauptstädtischen Theater-Hit dieses Jahres zu werden!" (Peter Claus, rbb kulturradio)