21.01.4791

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Premiere: "Schöne neue Welt" am Altonaer Theater
Robert Koalls Bühnenfassung von Schöne neue Welt nach dem Roman von Aldous...

DSE: "Das Mädchen von weither" von Emma Broström an der Neuen Bühne Senftenberg
Am 19. Januar bringt die Neue Bühne Senftenberg Emma Broströms Stück Das...

Zum Wiederentdecken: "Bach. Das Leben eines Musikers." von Thomas Sutter
Bach. Das Leben eines Musikers. ist eine szenische Biographie und ein...

Premiere: "Mädchen wie die" am Jungen Schauspiel Hannover
Evan Placeys vielfach ausgezeichnetes Coming-of-Age-Stück Mädchen wie die...

Neu bei FBE: "Frau Luna" von Paul Lincke in der Fassung der Bar jeder Vernunft, Berlin
Einmal Mond und zurück, bitte! Nach Im weißen Rössl präsentiert die "Bar...

Neu bei FBE: "Der Vogel Anderswo" von Stephan Wolf-Schönburg
In Damaskus lebt der kleine Nunu. Sein bester Freund ist ein kleiner Vogel....

Neu bei FBE: "Kuno kann alles" von Henry Mason
Kuno ist ein Draufgänger, ein Energiebündel und Alleskönner: hundert Kugeln...

Premiere: "Hier kommt keiner durch!" an den Wuppertaler Bühnen
In der Regie von Markus Höller zeigen die Wuppertaler Bühnen ab dem 27....

Aktuelles: "Alles Schwindel" von Mischa Spoliansky und Marcellus Schiffer am Maxim Gorki Theater, Berlin
Am 17.12.2017 hatte Alles Schwindel von Mischa Spoliansky und Marcellus...

Aktuelles: "Die Regeln des Sommers" in der Regie von Hannah Biedermann am Jungen Nationaltheater Mannheim
Am 10. Dezember brachte die FAUST-Preisträgerin Hannah Biedermann ihre...

Aktuelles: "Alice" von Tom Waits und Robert Wilson am Metropoltheater München
Am 23.11.2017 hatte Alice von Tom Waits und Robert Wilson am Metropoltheater...


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Bild von Leo FallFall, Leo

wurde als Sohn eines Militärkapellmeisters am 2. Februar 1873 im mährischen Olmütz geboren, lernte als Fünfjähriger Geige spielen und studierte im Alter von 14 Jahren bei Robert und Johann Nepomuk Fuchs am Wiener Konservatorium. Mit Franz Lehár saß er als Geiger im Militärorchester von dessen Vater. Von 1893 bis 1906 war er als Kapellmeister in Berlin und Hamburg tätig, danach kehrte er nach Wien zurück.

1905 veröffentlichte er seine erste Operette "Der Rebell", die in der umgearbeiteten Fassung unter dem Titel Der liebe Augustin (1912) erfolgreich war. Berühmtheit erlangte er indessen mit seinem zweiten Stück, Der fidele Bauer aus dem Jahre 1907. Werke wie "Die Dollarprinzessin" (1907), Die geschiedene Frau (1908), Die Kaiserin (Fürstenliebe) (1915), "Die Rose von Stambul" (1916) und Madame Pompadour (1923) erhielten dem Komponisten die Gunst seines Publikums. Nur zu Lebzeiten erfolgreich waren seine Opern, darunter "Irrlicht" (1905) und "Der goldene Vogel" (1920). Fall starb am 16. September 1925 in Wien.

 

Der fidele Bauer

Operette in einem Vorspiel und zwei Akten
Buch von Victor Léon
Musik von Leo Fall
4D, 7H, Nebendarsteller, Chor
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob I, II, Klar I, II, Fg I, II, Hr I, II, III, IV, Trp I, II, Pos I, II, III, Pk, Schl, Hrf, Vl I, II, Va, Vc, Kb - Bühnenmusik: Klar I, II, Posthorn, Trp, Ziehharmonika, Org
UA: 27.07.1907, Hoftheater Mannheim

Der Bauer Scheichelroither verabschiedet seinen Sohn Stefan, der dank der Unterstützung seines Taufpaten in Wien studieren wird. Freudig bewegt durch die Zukunftsaussichten Stefans vertreibt er sich den Abschiedsschmerz mit Gesang.

Erst elf Jahre später kehrt der inzwischen promovierte Arzt in sein Heimatdorf zurück. Seinen Ursprüngen fremd geworden, schämt er sich seiner Herkunft und verkündet, dass er schon am nächsten Tag wieder abreisen wird, um in Berlin die Tochter des Geheimrats v. Grunow zu heiraten.

Wieder ist geraume Zeit vergangen. Stefan hat Karriere gemacht und lebt jetzt als Universitätsdozent in Wien. Seine Frau und deren Familie ahnen nichts von seiner bäuerlichen Verwandtschaft. Umso dramatischer entwickeln sich die Verhältnisse, als diese plötzlich zu Besuch erscheint. Während Stefans Frau alle freundlich begrüßt, schämt sich Stefan seines Vaters gegenüber seinen Schwiegereltern. Erst als die Geheimrätin von ihrer Tochter verlangt, ihn zu verlassen, verteidigt Stefan seine Familie.

Betrübt über die unvorhergesehenen Verwicklungen will der alte Scheichelroither fortan beiseite stehen, um Stefan glücklich zu sehen, gewinnt damit aber die Herzen der hochmütigen Städter, die sich nun ihrer Haltung schämen.

Dieses Werk vertritt FELIX BLOCH ERBEN im Subvertrieb für den Musikverlag und Bühnenvertrieb Zürich AG.