Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Tewje" ein Ballett von Richard Wherlock und Olivier Truan
Beginnendes 20. Jahrhundert. Tewje, der Milchmann, lebt in dem kleinen...

UA & SE: "Begleiterscheinungen" am Theater an der Kö und "Unter falschen Brüdern" am Theater Matte
Begleiterscheinungen von Peter Buchholz wird am 5. April am Theater an der Kö...

Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg ist am 7. April die Uraufführung von Sergej...

UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Jens, Walter
Walter Jens (1923-2013) war ein deutscher Altphilologe, Literaturhistoriker, Schriftsteller, Kritiker und Übersetzer. Er promovierte mit einundzwanzig,...


Sophokles


 

Antigone

Nachdichtung von Walter Jens
3D, 6H, Chor

30 Inszenierungen sind ein überzeugender Beweis für die Qualität dieser modernen und theaterwirksamen Neuübertragung.

Die beiden Brüder Polyneikes und Eteokles sind tot. Sie starben im Kampf um den Thron der Stadt Theben durch die Hand des jeweils Anderen. Zurück bleiben die beiden Schwestern Antigone und Ismene. Nun ist der Krieg vorbei und Kreon, ihr Onkel, übernimmt die Macht. Kreon erklärt Polyneikes zum alleinig Schuldigen des kriegerischen Konflikts, zum Staatsverräter, der die eigene Heimatstadt ins Unglück stürzte. Polyneikes’ Leichnam darf nicht begraben werden. Damit bleibt ihm der Eingang ins Totenreich für immer verwehrt. Während Ismene sich Kreons Gesetz fügt, widersetzt sich Antigone. Sie begräbt Polyneikes, obwohl darauf die Todesstrafe steht. Das Recht des toten Bruders gilt für sie mehr als das Gesetz der Lebenden.

Antigone übernimmt die Verantwortung für ihr Handeln – und macht sich damit zur Todgeweihten. Liegt darin die tatsächliche Freiheit des Handelns? Sophokles entfaltet in seiner Tragödie den Konflikt zwischen Staats- und Menschenrecht, zwischen Politischem und Privatem. Die Unbedingtheit der trauernden Schwester stürzt den Staatsmann Kreon in eine Krise.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

Nachrichten zu diesem Stück anzeigen