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Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...

ÖEA: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Schauspielhaus Graz
Am Schauspielhaus Graz inszeniert Felicitas Braun Die Mitwisser von Philipp...

Neu: Felicia Zeller bei Felix Bloch Erben
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
Die Ursendung von Tomer Gardis neuem Hörspiel Wie die Blinden träumen ist am...

UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


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Basslaute

(Théorbe - Compte à rebours, un matin de septembre)
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
3D, 3H
frei zur DSE

New York. Dienstag, den 11. September 2001. An diesem Vormittag hat die französische Instrumentalistin Jeanne (sie spielt Basslaute) ein für ihre Karriere äußerst wichtiges Vorspiel bei einem berühmten Orchesterdirigenten. 7 Uhr 38 bemerkt sie voller Entsetzen, daß ihr Freund Greg sie unabsichtlich in der Wohnung eingeschlossen und die Schlüssel mit sich genommen hat. Von diesem Zeitpunkt ab verbleiben ihr wenig mehr als eine Stunde, um aus ihrer Wohnung zu kommen, um das Vorspiel nicht zu versäumen.
Mit ihrem Telefon als einzigem Hilfsmittel versucht sie nun alles, um - koste es was es wolle - ihre Wohnung verlassen zu können. Sie versucht auch Greg, der im World-Trade-Center arbeitet, zu überreden, zurückzukommen, um sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Dadurch wird der eher anekdotische und persönliche Count-Down für Jeanne plötzlich überlagert vom schrecklichen Count-Down der sich anbahnenden Tragödie in den Twin-Towers. Dem Autor gelingt es damit, eine große und eine kleine Tragödie in Relation zu setzen. In der real ablaufenden Zeit baut sich so eine immer größer werdende Spannung auf, in der der Zuschauer durch das, was er vom 11. September 2001 weiß und das sich bei ihm unvergesslich ins Gehirn gebrannt hat, eine radikal andere Realität empfindet als die der Komödie, die sich auf der Bühne abzuspielen scheint.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.