24.11.4793

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"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DSE: "Die Zertrennlichen" von Fabrice Melquiot am Schauspiel Frankfurt
Am 26. November ist die deutschsprachige Erstaufführung von Die...

"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Bild von Joseph Maria LutzLutz, Joseph Maria

Joseph Maria Lutz wird am 5. Mai 1893 in Pfaffenhofen an der Ilm geboren. Er studiert Landwirtschaft an der Hochschule Weihenstephan, kann dem angestrebten Beruf aber wegen einer Verletzung aus dem 1. Weltkrieg nicht nachgehen. Seit 1923 lebt er mit kurzen Unterbrechungen als freier, seiner bayerischen Heimat verbundener Schriftsteller in München. Für die Bühne verfasste er unter anderem die Volksstücke Der Brandnerkaspar schaut ins Paradies (1934), Der Geisterbräu (1937) und Birnbaum und Hollerstauden (1947). 1946 veröffentlicht er eine neue Fassung der Bayernhymne. 1968 wird ihm die Ehrenbürgerschaft seiner Heimatstadt Pfaffenhofen verliehen. Am 30. August 1972 stirbt Joseph Maria Lutz in München.

 

Birnbaum und Hollerstauden

Volksstück in sieben Bildern
4D, 12H

Der Dorfschmied beschlägt gutmütigerwise einem Fremden den Esel umsonst. Dafür verspricht ihm dieser, dass künftig jeder, der seine schönen Birnen klauen will, nicht mehr vom Baum herunterkommt ohne seine Erlaubnis. Zudem gelangt auf wundersame Weise der Schmied zu reichtum. Als sich sein Wunsch nach einem Stammhalter auch noch erfüllt, scheint das Glück perfekt. Da, plötzlich zu Kirchweih besucht Gevatter Tod den Schmied zu seinem letzten Gang - völlig verzweifelt sinnt nun der Schmied, wie er dem Sterben entgehen könnte. Mit eine List bannt die Schmiedin den Tod auf den Birnbaum. Was fatale Folgen - nicht nur für die Birnen hat.... Das Stück, geschrieben von Josef Maria Lutz, wurde 1951 im Münchner Volkstheater uraufgeführt. Der uralte Stoff vom Nicht-Sterben-Können ist hintergründig-metaphysisch. Denn: Dem Schmied geht es gut, doch die Zeit vergeht und allmählich wird ihm das Leben zur Last, der Wunsch nach Einzug in die Ewigkeit gerät übermächtig.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch