22.11.2089

Aktuelle Nachrichten

"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Fleißer, Marieluise

Marieluise Fleißer wird am 23. November 1901 in Ingolstadt geboren. Nach ihrem Abitur 1919 beginnt sie ein Studium der Theaterwissenschaft bei Arthur Kutscher an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie lernt dort Lion Feuchtwanger und über ihn Bertolt Brecht kennen. 1925 schreibt sie ihr erstes Drama "Die Fußwaschung", das 1926 unter dem Titel "Fegefeuer in Ingolstadt" an der Jungen Bühne im Deutschen Theater Berlin uraufgeführt wird. Auf Anregung Brechts schreibt Fleißer das Stück "Pioniere in Ingolstadt", das 1929 am Theater am Schiffbauerdamm in Berlin uraufgeführt wird und einen Theaterskandal hervorruft. Ihr Leben ist in den nachfolgenden Jahren belastet von finanziellen und psychischen Krisen. 1935 heiratet sie den Tabakwarengroßhändler Sepp Haindl, in dessen Geschäft sie mitarbeiten muss. Sie veröffentlicht nach den Uraufführungen ihrer ersten Stücke unter anderem eine Reihe von Erzählungen sowie die Dramen Karl Stuart (1944) und Der starke Stamm (1945). 1972 gibt der Suhrkamp Verlag ihre gesammelten Werke heraus. Für ihr literarisches Schaffen erhält sie etliche Auszeichnungen, darunter 1973 den Bayerischen Verdienstorden. Am 2. Februar 1974 stirbt Marieluise Fleißer in Ingolstadt. Seit 1981 vergibt ihre Heimatstadt den Marieluise-Fleißer-Preis.

 

Der starke Stamm

Volksstück von Marieluise Fleisser
3D, 9H

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch