25.06.2018

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Bild von Florian ZellerZeller, Florian

Der 1979 in Paris geborene Romancier und Dramatiker Florian Zeller ist einer der begabtesten zeitgenössischen Autoren Frankreichs. Bereits 2004 wurde er mit dem "Prix Interallié", dem wichtigsten Literaturpreis Frankreichs ausgezeichnet. Im selben Jahr erschien sein erstes Theaterstück Der Andere in Paris und wurde zu einem Überraschungserfolg. Für sein drittes Stück Wenn du tot wärst, das 2006 mit großem Erfolg in der "Comédie des Champs-Elysées" lief, erhielt Zeller den "Prix jeune théâtre de l’Académie française". Weitere erfolgreiche Stücke folgten.

Die Uraufführung der Komödie Die Wahrheit fand im Pariser Théâtre Montparnasse statt. Die deutschsprachige Erstaufführung erfolgte 2011 fulminant am St. Pauli Theater Hamburg und wurde bisher von über 50 deutschsprachigen Bühnen nachgespielt. Eine Stunde Ruhe wurde unterdessen mit Christian Clavier in der Hauptrolle gelungen verfilmt. Vater wurde 2014 mit dem Prix Molière ausgezeichnet und feiert nun seinen Triumphzug an Bühnen in ganz Europa (u.a. London West End) und am Broadway in New York.

 

Der Dreh

(Le manege)
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
2D, 2H
frei zur DSE

Wie in seinem Bühnenerstling "Der Andere" erzählt Zeller auch in seinem zweiten Stück "Der Dreh" eine auf den ersten Blick ganz simple Geschichte: Marie hat für die Dauer einer Reise ihrem zurzeit wohnungslosen Ex-Freund Nicolas für einige Tage ihre Wohnung überlassen. Zu ihrer Verwunderung muß sie bei ihrer Rückkehr feststellen, dass er noch immer da ist und - was noch schwerer wiegt - sich standhaft weigert, die Wohnung zu verlassen. Seine Begründung: er hat sich unsterblich in die junge Adeline verliebt und ihr, um Eindruck zu schinden, vorgelogen, dies sei seine eigene Wohnung. Da er ihren Besuch erwarte, könne er unmöglich gehen. Marie ist außer sich, denn auch sie erwartet den Besuch ihres neuen Freundes Stéphane und möchte unter keinen Umständen, dass er Nicolas in ihrer Wohnung vorfindet.
Mit dem Erscheinen Stéphanes und später Adelines "dreht" sich die bisher logisch erzählte Situation. Denn nach und nach wechseln die Personen ihre Identität und plötzlich weiß man nicht mehr so recht, ob Stéphane Nicolas, oder Nicolas Stéphane ist, dasselbe passiert mit Marie und Adeline. Man weiß nicht mehr, wer bei wem ist, wer wen liebt, wer wen betrügt. Plötzlich gibt es nebeneinander mehrere Versionen derselben Geschichte. "Der Dreh" wird zu einem Spiel der Lüge und der Manipulation, in dem sich die Paare heillos verwirren.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.