23.11.9384

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"Alice" am Metrolpoltheater München
Herzlichen Glückwunsch zum Nichtgeburtstag und toi, toi, toi dem Münchener...

"Die Orestie" am Thalia Theater in Hamburg
Am 21. Oktober feierte Aischylos' Werk Die Orestie in der Bearbeitung von...

UA: "Eine Weihnachtsgeschichte" von Philipp Löhle nach Charles Dickens
"Die Reise führt tief hinein ins Unterbewusste des alten Griesgrams, wo die...

Neu bei FBE: "Blütenzeit (Blossom Time)" von Dorothy Donnelly und Sigmund Romberg
Blütenzeit ist die amerikanische Version des Wiener Singspiels "Das...

UA: "Nachts" von Franziska Henschel am Theater Oberhausen
Was passiert eigentlich mit der Welt, wenn ich die Augen zumache? Wie kommen...

"Wartesaal" von Lion Feuchtwanger an den Münchner Kammerspielen
In Lion Feuchtwangers berühmter Wartesaal-Trilogie bestehend aus den Romanen...

DER FAUST für Hannah Biedermann
Am Freitag ist Hannah Biedermann der Deutsche Theaterpreis DER FAUST...

Brüder-Grimm-Preis 2017 für "NASSER #7Leben"
Der mit 10.000 Euro dotierte Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin geht in...

Neu bei FBE: "Mit deinem Bein im Mund lässt es sich viel leichter ich liebe dich Luka sagen" von Marcus Peter Tesch
Körper hängen wie geschlachtete Tiere von der Bühnendecke. Es sind die...

NEU bei Desch: "Jugendliebe" von Ivan Calbérac
Antoine Chopin hat alles – eine wunderschöne Freundin, beruflichen Erfolg und...


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Mackeben, Theo

Theo Mackeben (5. Januar 1897, Stargard - 10. Januar 1953, Berlin), Komponist, Pianist und Dirigent, wurde in erster Linie als Filmkomponist berühmt. Nach seinem Abitur in Koblenz studierte Mackeben in Köln und Warschau von 1916 bis 1920 Musik und machte sich zunächst als Konzertpianist einen Namen. 1922 gab er seine Konzerttätigkeit auf und zog nach Berlin, wo er u.a. im "Café Größenwahn" bei Rosa Valetti Klavier spielte. Daneben dirigierte er an der Volksbühne und am Staatlichen Schauspielhaus. 1928 leitete er im Theater am Schiffbauerdamm die Uraufführung der "Dreigroschenoper".

In Berlin schrieb er auch die Musik zu Filmen wie "Bel-Ami", "Es war eine rauschende Ballnacht", "Das Herz der Königin", "Eine Frau wird erst schön durch die Liebe", "Bal-Paré", "Tanz auf dem Vulkan" und "Heimat". Daneben trat er als Musical-Komponist in Erscheinung (Jerome K. Jeromes "Lady Fanny And The Servant Problem"). Karl Millöckers "Gräfin Dubarry" verhalf er in einer Bearbeitung ("Die Dubarry", 1931) zu ihrem Erfolg im 20. Jahrhundert. 1932 hatte das musikalische Lustspiel Die Journalisten (Buch von Felix Joachimson nach Gustav Freytag) an Max Reinhardts Deutschem Theater Premiere. Eine erhoffte Anerkennung als Opernkomponist ("Rubens" und "Manuela") blieb Mackeben jedoch versagt.

Nach Kriegsende war Mackeben zwei Jahre lang musikalischer Leiter am Berliner Metropoltheater. Sein neuer Stil zeigte sich in der Operette "Die Versuchung der Antonia" (1950), in deren Mittelpunkt zeitgenössische Menschen und ihre Probleme standen. Vor seinem Tod vollendete er noch eine Neufassung seiner Operette Der goldene Käfig (Buch von Heinz Hentschke, Gesangstexte von Günther Schwenn, UA: 1943), während die Operette "Bel-Ami" nicht mehr abgeschlossen werden konnte.

 

Der goldene Käfig

Operette in vier Bildern
Buch von Heinz Hentschke
Gesangstexte von Günther Schwenn
Musik von Theo Mackeben
3D, 5H, Nebendarsteller, Chor
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob, Klar I, II, III, IV, Fg, Hr I, II, III, IV, Trp I, II, III, Pos I, II, III, Pk, Schl, Hrf, Git, Kl, Vl I, II, Va, Vc, Kb
UA: 23.09.1943, Admiralspalast Berlin