18.12.2018

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Éric-Emmanuel SchmittSchmitt, Éric-Emmanuel

Éric-Emmanuel Schmitt ist heute einer der weltweit meistgelesenen und meistgespielten französischsprachigen Autoren. 1960 geboren, wird der an der Pariser Elitehochschule École Normale Supérieure ausgebildete Lehrbeauftragte und Doktor der Philosophie zunächst als Theaterautor mit seinem Stück Der Besucher bekannt. Das Stück wird zu einem Klassiker im Repertoire von Theatern auf der ganzen Welt. Rasch schließen sich weitere erfolgreiche Stücke an. Gleichermaßen von Publikum und Kritik gefeiert, wird Schmitt für seine Arbeiten mit mehreren „Molière“ und dem „Grand Prix du Théâtre“ der Académie française ausgezeichnet. Seine Bücher liegen heute in dreiundvierzig Sprachen übersetzt vor, seine Stücke werden in über fünfzig Ländern regelmäßig aufgeführt. Auch für das Kino und als Opernübersetzer ist Schmitt erfolgreich. Éric-Emmanuel Schmitt lebt in Brüssel.

 

Die Nacht der Ölbäume

(La Nuit des Oliviers)
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
1H
UA: 20.01.2005, Théâtre Petit Montparnasse Paris
DSE: 14.04.2006, Theater der Keller Köln

In diesem Monolog zeigt Schmitt die letzte Stunde Jesu vor seiner Verhaftung im Garten Gezemane. Es ist der bewegende Monolog einen Menschen, der weiß, daß er morgen sterben wird. Wußte Jeshua von Beginn an, daß er Gottes Sohn ist, oder hat er es erst nach und nach entdeckt? Bei Schmitt ist er ein Mann, der zweifelt, der niemals mit "ja" antwortet, wenn man ihn fragt, ob er der Messias sei. Er begnügt sich mit einem rätselhaften "Das hast du gesagt." Doch nach und nach akzeptiert er seine Bestimmung und entschließt sich, seine Rolle zu spielen, sein Schicksal zu erfüllen und er sagt zu Judas: "Jehuda, ich weiß nicht, wer ich bin. Ich weiß nur, daß etwas Größeres, als ich es bin, in mir ist. Ich nehme die Wette an, daß ich tatsächlich Der Sohn bin ... Denn wenn ich verliere, verliere ich nichts. Aber wenn ich gewinne, gewinne ich alles."
"Es ist die Menschlichkeit Jesu, die mich interessiert", sagt Schmitt, "sein Mut, seine Unsicherheit, seine Zweifel, seine Ängste, die verrückte Schönheit seiner Tat, die unendliche Poesie seiner liebevollen Weltsicht, seine Opferbreitschaft."

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch