10.12.5807

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Eine Auswahl: Familienstücke für die Weihnachtszeit
Auch wir können uns dem vorweihnachtlichen Glanz nicht entziehen und haben...

Aktuell: "Die Jüdin von Toledo" am Schauspielhaus Bochum
Am 1. November eröffnete Johan Simons seine Intendanz am Schauspielhaus...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Ich werde nicht hassen" von Izzeldin Abuelaish
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Izzeldin Abuelaish, einem...

Premiere: "Little Voice" am Theater Paderborn
Am Theater Paderborn inszeniert Katharina Kreuzhage Little Voice von Jim...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018 für Fabrice Melquiot und "Die Zertrennlichen"
Fabrice Melquiot wurde für sein Stück Die Zertrennlichen mit dem Deutschen...


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Zaufke, Thomas
Thomas Zaufke zählt zu den erfolgreichsten Komponisten im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit dem Autor Peter Lund schrieb er u. a. die Musicals...


Lund, Peter
Der vielseitige Künstler Peter Lund wurde 1965 in Flensburg geboren. Parallel zu seinem Architekturstudium in Berlin widmete er sich mit gleicher...


 

Grimm!

Die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf
Musik von Thomas Zaufke
Text von Peter Lund
3D, 5H, mit Doppelbesetzungen
Orchesterbesetzung: Kl, Trp, Git, Reed (Klar / B. Klar / Fl / T. Sax), Kb, Schl, Synth
UA: 07.12.2014, Oper Graz Graz

Mit dem bösen Wolf hat eigentlich schon jeder seine schlechten Erfahrungen gemacht hat: Mutter Geiß mit ihren sieben Geißlein, die drei Schweinchen, der alte Hofhund und sein Sohn, der junge Jäger. Dem aufmüpfigen Rotkäppchen, das sowieso lieber Dorothea genannt werden möchte, ist das egal und es begibt sich, wahrscheinlich auch ziemlich fasziniert von den Schauermärchen, in den Wald. Dort stellt sich heraus, dass der junge Wolf namens Grimm nicht nur nicht böse, sondern auch ausgesprochen interessant und vor allem ziemlich heiß ist. Also nimmt sie ihn, ziemlich verknallt, mit ins Dorf, um den Gerüchten ein Ende zu setzen. Allerdings scheinen sich die Dorfbewohner mit ihrem Märchen vom bösen Wolf ausgesprochen wohl zu fühlen und machen es dem Käppchen ziemlich schwer, sich durch das Dickicht von Vorurteilen zu kämpfen.

Thomas Zaufke und Peter Lund bürsten mit dieser gewitzten Neuinterpretation die ewige Geschichte von Gut und Böse einmal kräftig gegen den Strich. Herausgekommen ist dabei ein unterhaltsames wie kluges Stück über Wahrheit und Lüge, eine große Freundschaft und die kleine Nuance zwischen schwarz und weiß; mit spannungsvoll abwechslungsreich komponierter Musik von Barock bis hin zum 21. Jahrhundert, die vom Ohr direkt ins Herz geht.

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Premieren zu diesem Stück
10.02.2019, Annaberg-Buchholz, Eduard-von-Winterstein-Theater