30.04.2017

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Einsendung von Manuskripten

Die Einreichung von Manuskripten kann auf dem Postweg als Ausdruck oder auch per E-Mail als Datei (Word-DOC, PDF) erfolgen. Bitte fügen Sie Ihrer Stück-Zusendung in jedem Fall Ihre vollständigen Kontaktdaten, eine Kurzbiografie sowie eine kurze Zusammenfassung des Stück-Inhalts bei. Die maximale Zahl unverlangt eingesandter Manuskripte beschränkt sich auf zwei Werke pro Autor. Die Rücksendung von Texten ist nur möglich, wenn Rückporto beigelegt wird.

Wir erhalten eine Vielzahl von Stück-Zusendungen von Autorinnen und Autoren. Wir lesen und prüfen jedes uns zugesandte Manuskript sorgfältig, bitten jedoch um Verständnis dafür, dass die Betreuung des bestehenden Programms für uns Priorität hat. Eine Rückmeldung kann daher häufig erst nach zwei bis drei Monaten erfolgen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, dass bei Absagen meist keine individuelle Begründung gegeben werden kann.

Verlagsgeschichte
Impressum
Bild von Robert LöhrLöhr, Robert

Robert Löhr wurde 1973 in Berlin geboren. Während der Schulzeit lebte er in Bremen und Santa Barbara (USA). Nach dem Abitur 1992 absolvierte er eine Ausbildung zum Redakteur an der Berliner Journalisten-Schule, arbeitete als Journalist für Funk und Presse, studierte Germanistik und Nordamerikastudien an der FU Berlin und ließ sich schließlich an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) zum Drehbuchautor ausbilden.

Seit 1998 schreibt er für Film und Fernsehen, aber auch für die Bühne. Viele seiner Stücke inszeniert oder spielt er selbst, meist mit seiner Berliner Theatergruppe "Unter Niewo". Sein erster Roman, "Der Schachautomat", erschien 2005 und wurde bislang in 25 Sprachen übersetzt. Dem Debut folgten bislang vier weitere Romane, darunter die Goethe-Schiller-Mantel-Degen-Reißer "Das Erlkönig-Manöver" und "Das Hamlet-Komplott". Zu seinen neusten Werken zählen Die Ilias und die Odyssee an einem Abend (2007),"Zeltteilung" (2012) und "Hammerfrauen" (2015).


Weitere Informationen zu Robert Löhr

 

Die deutsche Geschichte an einem Abend

1D, 3H
UA: 29.09.2005, BKA-Theater Berlin

Unverkrampfter Patriotismus und Plastikfähnchen am Auto schön und gut – aber wofür stehen Schwarz, Rot und Gold eigentlich? Diese und andere Fragen beantwortet Robert Löhr in seiner Zusammenfassung der abwechslungsreichen Geschichte Deutschlands: Die deutsche Geschichte an einem Abend, das sind 2000 Jahre Blut, Schweiß und Lachtränen in 100 Minuten.

Wer damals in Geschichte geschlafen hat, wer mit den Begriffen "Limes", "Investiturstreit", "Bannbulle" oder "Mitochondrium" nichts anfangen kann, bei wem also zwischen Völkerwanderung und Wählerwanderung eine schwarz-rot-goldene Lücke klafft – der ist hier bestens aufgehoben. Kurzweilig und verständlich wird z.B. erklärt, warum die Hermannschlacht die Keimzelle Deutschlands war; welche Ursachen und Auswirkungen Luthers Reformation hatte; warum die Märzrevolution für die Katz war; warum Versailles 1871 zu Versailles 1919 führte, und das wiederum zu Potsdam 1933, und das wiederum zu Potsdam 1945.

Aber eigentlich ist die deutsche Geschichte nur ein Vorwand, eine feiste Nummer nach der anderen abzufeiern: Hermann der Cherusker besiegt die sandalentragenden Römer! Barbarossa zeigt den Sarazenen Zähne! Störtebeker trotzt der Hanse! Martin Luther schlägt seine 95 Thesen im Takt eines "Grips-Musicals"! Die Heilige Inquisition schickt Bibi Blocksberg auf den Scheiterhaufen! Der Erste Weltkrieg als musikalisches Märchen! Friedrich der Große vermöbelt Maria Theresia, und böhmische Möbel vermöbeln schwedische im 30jährigen Krieg. Die Märzrevolution, der Erste Weltkrieg, eben Die ganze deutsche Geschichte bis 1945 an an einem Abend!