24.10.2017

Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Tom Sawyer" von John von Düffel
In John von Düffels Adaption des Klassikers von Mark Twain erzählt der...

DSE: "Gloria" am Residenztheater München
Amélie Niermeyer inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung von Branden...

Neu bei FBE: "Wälder im Frühling" von Eva Rottmann
Jen ist schwanger. Mit 17. Sex: Ja. Irgendwie. Und mit irgendwem. Nini plagt...

Neu bei FBE: "NASSER #7Leben" von Susanne Lipp
Auf Grundlage von Nasser El-Ahmads Leben erzählt Susanne Lipp eine ganz...

Rückblick: UA von Anja Hillings "Wie kann ich dich finden, zu mir ziehen und überreden zu bleiben"
Am 27. September brachte Friederike Heller am Nationaltheater Mannheim ein...

UA: "Die Textil-Trilogie" von Volker Schmidt am Staatstheater Nürnberg
Das Staatstheater Nürnberg bringt am 13. Oktober gleich 3 Stücke von Volker...

Wiederentdeckt: "Das heilige Experiment" am Theater Orchester Biel Solothurn
Katharina Rupp hat Fritz Hochwälders historisches Gesellschaftsdrama Das...

UA: "Rasputin" am Theater Hof
Inszeniert von Roland Hüve und unter musikalischen Leitung von Michael Falk...

DSE: Arne Lygres "Nichts von mir" am Berliner Ensemble
Am Wochenende eröffnete das Berliner Ensemble sein Kleines Haus mit der...

Martina Clavadetscher für den Schweizer Buchpreis nominiert
Für den Schweizer Buchpreis wurden 78 Titel eingereicht, von denen nun fünf...

Hannah Biedermann für den FAUST nominiert
Für ihre Inszenierung "entweder und" am Jungen Ensemble Stuttgart ist Hannah...

Bestes Musical: Deutscher Musical Theater Preis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Der Hauptpreis "Bestes Musical" der Deutschen Musical Akademie ging in diesem...


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Bild von Robert LöhrLöhr, Robert

Robert Löhr wurde 1973 in Berlin geboren. Während der Schulzeit lebte er in Bremen und Santa Barbara (USA). Nach dem Abitur 1992 absolvierte er eine Ausbildung zum Redakteur an der Berliner Journalisten-Schule, arbeitete als Journalist für Funk und Presse, studierte Germanistik und Nordamerikastudien an der FU Berlin und ließ sich schließlich an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) zum Drehbuchautor ausbilden.

Seit 1998 schreibt er für Film und Fernsehen, aber auch für die Bühne. Viele seiner Stücke inszeniert oder spielt er selbst, meist mit seiner Berliner Theatergruppe "Unter Niewo". Sein erster Roman, "Der Schachautomat", erschien 2005 und wurde bislang in 25 Sprachen übersetzt. Dem Debut folgten bislang vier weitere Romane, darunter die Goethe-Schiller-Mantel-Degen-Reißer "Das Erlkönig-Manöver" und "Das Hamlet-Komplott". Zu seinen neusten Werken zählen Die Ilias und die Odyssee an einem Abend (2007),"Zeltteilung" (2012) und "Hammerfrauen" (2015).


Weitere Informationen zu Robert Löhr

 

Die Ilias und die Odyssee an einem Abend

1D, 4H
UA: 24.10.2007, BKA-Theater Berlin

Nach den Zusammenfassungen Alle deutschen Dramen an einem Abend und Die deutsche Geschichte an einem Abend führt die Bildungsoffensive nun in die Antike: Mit olympischem Witz und einer Familienpackung Rotstifte hat sich Robert Löhr Homers gesammelter Werke angenommen und präsentiert Die Ilias und die Odyssee an einem Abend. Griechisch- und Geschichtskenntnisse sind nicht erforderlich, Toleranz im Umgang mit Klassikern allerdings schon.

Das Programm garantiert ein Grundwissen in Sachen Homer, das jedem Telefonjoker zur Ehre gereicht: Wenn ein Apfel am Tag gesund hält, wie konnte ein Apfel den Trojanischen Krieg auslösen? Warum war Achilles ausschließlich an der Ferse verwundbar? Wer im griechischen Heer war schwul, oder einfacher gefragt: Wer war es nicht? Warum war das Trojanische Pferd eigentlich ein griechisches, und warum heißen bösartige Programme "Trojaner"? Wie dämlich muss man eigentlich sein, dass man für eine Strecke von 400 Seemeilen (Troja–Ithaka) zehn Jahre braucht? Wen ruft Kassandra, wo arbeitet Sisyphos, was liegt zwischen Skylla und Charybdis?

Im Vordergrund steht aber wie immer die Unterhaltung! Das Trojanische Pferd ist ein Transformer, Achilles ist ein Terminator und Agamemnon Jürgen Klinsmann. Zyklop ist der Blinde unter den Einäugigen und Sirene hat umgeschult auf Gebärdensprache, um auch ein taubes Publikum zu erreichen. Zeus, Athene, Poseidon und die restlichen Götter erscheinen selbstverständlich auch; Apollon wird als leibhaftiger deus ex machina sogar aus schwindelerregender Höhe abgeseilt. Und wem das alles nichts ist, für den gibt es immer noch eine Nummer mit einem Luftballonfalter.