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Neu bei FBE: "Tewje" ein Ballett von Richard Wherlock und Olivier Truan
Beginnendes 20. Jahrhundert. Tewje, der Milchmann, lebt in dem kleinen...

UA & SE: "Begleiterscheinungen" am Theater an der Kö und "Unter falschen Brüdern" am Theater Matte
Begleiterscheinungen von Peter Buchholz wird am 5. April am Theater an der Kö...

Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg ist am 7. April die Uraufführung von Sergej...

UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


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Bild von Robert LöhrLöhr, Robert

Robert Löhr wurde 1973 in Berlin geboren. Während der Schulzeit lebte er in Bremen und Santa Barbara (USA). Nach dem Abitur 1992 absolvierte er eine Ausbildung zum Redakteur an der Berliner Journalisten-Schule, arbeitete als Journalist für Funk und Presse, studierte Germanistik und Nordamerikastudien an der FU Berlin und ließ sich schließlich an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) zum Drehbuchautor ausbilden.

Seit 1998 schreibt er für Film und Fernsehen, aber auch für die Bühne. Viele seiner Stücke inszeniert oder spielt er selbst, meist mit seiner Berliner Theatergruppe "Unter Niewo". Sein erster Roman, "Der Schachautomat", erschien 2005 und wurde bislang in 25 Sprachen übersetzt. Dem Debut folgten bislang vier weitere Romane, darunter die Goethe-Schiller-Mantel-Degen-Reißer "Das Erlkönig-Manöver" und "Das Hamlet-Komplott". Zu seinen neusten Werken zählen Die Ilias und die Odyssee an einem Abend (2007),"Zeltteilung" (2012) und "Hammerfrauen" (2015).


Weitere Informationen zu Robert Löhr

 

Die Ilias und die Odyssee an einem Abend

1D, 4H
UA: 24.10.2007, BKA-Theater Berlin

Nach den Zusammenfassungen Alle deutschen Dramen an einem Abend und Die deutsche Geschichte an einem Abend führt die Bildungsoffensive nun in die Antike: Mit olympischem Witz und einer Familienpackung Rotstifte hat sich Robert Löhr Homers gesammelter Werke angenommen und präsentiert Die Ilias und die Odyssee an einem Abend. Griechisch- und Geschichtskenntnisse sind nicht erforderlich, Toleranz im Umgang mit Klassikern allerdings schon.

Das Programm garantiert ein Grundwissen in Sachen Homer, das jedem Telefonjoker zur Ehre gereicht: Wenn ein Apfel am Tag gesund hält, wie konnte ein Apfel den Trojanischen Krieg auslösen? Warum war Achilles ausschließlich an der Ferse verwundbar? Wer im griechischen Heer war schwul, oder einfacher gefragt: Wer war es nicht? Warum war das Trojanische Pferd eigentlich ein griechisches, und warum heißen bösartige Programme "Trojaner"? Wie dämlich muss man eigentlich sein, dass man für eine Strecke von 400 Seemeilen (Troja–Ithaka) zehn Jahre braucht? Wen ruft Kassandra, wo arbeitet Sisyphos, was liegt zwischen Skylla und Charybdis?

Im Vordergrund steht aber wie immer die Unterhaltung! Das Trojanische Pferd ist ein Transformer, Achilles ist ein Terminator und Agamemnon Jürgen Klinsmann. Zyklop ist der Blinde unter den Einäugigen und Sirene hat umgeschult auf Gebärdensprache, um auch ein taubes Publikum zu erreichen. Zeus, Athene, Poseidon und die restlichen Götter erscheinen selbstverständlich auch; Apollon wird als leibhaftiger deus ex machina sogar aus schwindelerregender Höhe abgeseilt. Und wem das alles nichts ist, für den gibt es immer noch eine Nummer mit einem Luftballonfalter.