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DSE: "Jasper in Deadland" am Theater für Niedersachsen Hildesheim
Am 19. Januar feiert das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Antigone" in Berlin und Dresden
Am 13. Januar wird Antigone in der Nachdichtung von Walter Jens in einer...

UA: "Fuckfisch" am Badischen Staatstheater in Karlsruhe
Am Badischen Staatstheater, Karlsruhe, ist am 26. Januar die Uraufführung von...

UA: "Kaltes Herz" von Volker Schmidt am Theater Phönix in Linz
Am 31.01.2019 hat Kaltes Herz von Volker Schmidt Uraufführung am Theater...

Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
Auf der Fahrt des Orientexpress von Istanbul nach Calais fällt ein...

Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...


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Bild von Sergej GößnerGößner, Sergej

Sergej Gößner ist Schauspieler und seit der Spielzeit 2017/18 fest im Ensemble des Jungen Schauspielhaus Hamburg, zuvor war er u. a. am Staatstheater Wiesbaden und am Tiroler Landestheater Innsbruck engagiert. Sein Stück "Mongos" war 2016 für den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts nominiert. 2018 gewann er das Projektstipendium des Jugendtheaterpreises Baden-Württemberg, in dessen Rahmen er mit der Badischen Landesbühne Bruchsal ein neues Stück entwickeln wird.

 

Brigitte Bordeaux

3D, 2H
UA: 26.05.2018, Theater der Stadt Trier

Dorfidylle. Eine Winzerfamilie. Mama, Papa, Sohn. Bisher lief Papa immer in der Spur: Er hat den vom Vater übernommenen Winzerbetrieb ausgebaut und modernisiert, hat brav am Dorfleben teilgenommen, war immer ein sehr engagiertes Mitglied diverser Vereine. Doch dann beschließt Papa Herbert, von heute auf morgen eine Frau zu sein. Die Familie ist entsetzt, die Freunde und Nachbarn empört. Was zunächst als Zerreißprobe für die Familie beginnt, zieht schnell überregionale Aufmerksamkeit auf sich. Und schließlich hat Brigitte, wie Herbert jetzt genannt werden will, auch noch gute Gründe, selbst für den Titel der Weinprinzessin zu kandidieren. Die Verantwortlichen versuchen das zu verhindern, aber Herbert ist vorbereitet. Er kennt die Regeln, er hat sie aufgestellt.

In hohem Tempo kreist das Geschehen um Herbert, der seltsam starrköpfig und liebenswert selbstbewusst plötzlich im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. Gewitzt, aber nie harmlos führt Sergej Gößner seine Figuren zu einem fulminanten Finale, das sich als doppelter Befreiungsschlag entpuppt.

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