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Neu bei FBE: "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie
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Neu bei FBE: "Der Name der Rose" (Umberto Eco / Gisle Kverndokk / Øystein Wiik)
1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in...


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Eco, Umberto
Der 1932 in Alessandria geborene Schriftsteller, Kritiker, Essayist, Sprachwissenschaftler und Semiologe avancierte nach seinem Romanerfolg "Der Name der...


Wiik, Øystein
Der Norweger Øystein Wiik erhielt seine Ausbildung an der Staatlichen Theaterhochschule in Oslo sowie in Wien, Bologna und London. Als Sänger und...


Kverndokk, Gisle
Geboren 1967 in Trondheim, ist Gisle Kverndokk einer der vielseitigsten Komponisten seiner Generation. Nach privatem Unterricht in Musiktheorie und...


 

Der Name der Rose

(Il nome della rosa)
Musical nach dem gleichnamigen Roman
von Umberto Eco
Musik von Gisle Kverndokk
Text von Øystein Wiik
Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze
1D, 16H, Ensemble, Mehrfachbesetzung möglich
Orchesterbesetzung: Fl, Ob, Klar, Fg, Hr, Trp, Pos, Tb, Timp, Perc, Hrf, Vl, Vla, Vlc, Kb, Kl
UA: 09.08.2019, Domstufen-Festspiele Erfurt

1327: Mysteriöse Todesfälle bringen eine Benediktinerabtei in Ligurien in Aufruhr. Und das kurz vor einem heiklen Treffen zwischen hochrangigen Vertretern des Franziskanerordens und den Gesandten des Papstes. Der hierzu mit seinem Novizen Adson von Melk angereiste Mönch William von Baskerville soll helfen, das Verbrechen aufzuklären. Die Spur führt William und Adson in die Bibliothek, in der ein manischer Mönch das letzte erhaltene Exemplar von Aristoteles' "Buch der Poetik - Die Komödie" behütet. Der Mönch hält den hedonistischen Inhalt des Buches für derart gefährlich, dass niemand dieses Wissen weitertragen darf. Deshalb hat er die Seiten vergiftet - jeder, dem das Buch in die Hände fällt, muss sterben.

Øystein Wiik legt den Fokus auf die Kriminalgeschichte und hat sich damit für das Herzstück des Romans entschieden. In seiner Fassung ist der ältere, weisere Adson ein ebenso philosophischer wie analytischer Erzähler der Handlung, deren sieben Tage jeweils spektakulär mit einem neuen Todesfall als Cliffhanger enden.

Gisle Kverndokk nimmt in seiner Musik diese Strukturen auf und setzt an Anfang und Ende eines Tages wiederkehrende liturgische Gesänge. Seine Musik ist eklektizistisch-romantisch. Ein Chor schwebt in Anlehnung an die griechische Tragödie kommentierend und strukturgebend über den Geschehnissen. Musikalische Reminiszenzen verbinden sich mit zeitgenössischer Musik und rhythmisierter Sprache.

Umberto Eco schuf mit seinem ersten Roman ein komplexes und vielfarbiges Bild des mittelalterlichen Lebens. Øystein Wiik und Gisle Kverndokk haben die erste Musicalfassung dieses großen Klassikers geschrieben.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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Premieren zu diesem Stück
09.08.2019, Erfurt, Domstufen-Festspiele