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SE: Chris D’Arienzos "Rock of Ages" in Emmenbrücke
Am 14. Dezember ist am Le Théâtre in Emmenbrücke die Schweizer Erstaufführung...

Neu bei FBE: "Peter Pan" von CocoRosie & Robert Wilson
Robert Wilson und das amerikanisch-französische Freak-Folk-Duo CocoRosie...

Ausgewählt: Maria Ursprung bei den Autorentheatertagen 2020
Die Jury hat getagt und aus über 150 Einsendungen die drei Gewinnerstücke der...

"Sprachschön und brutal": Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für Felicia Zeller
Felicia Zeller wird mit dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2020...

UA: "Die Bademattenrepublik" am JES
Am 1. Dezember war die Uraufführung von Die Bademattenrepublik nach dem...

DSE: Nina Segals "Nachts (bevor die Sonne aufgeht)" in Mainz
Am 14. Dezember ist die deutschsprachige Erstaufführung von Nina Segals Stück...

Neuübersetzungen: "Die Nashörner" und "Bunbury"
Die Neuübersetzungen von Die Nashörner und Bunbury unterstreichen die...

"Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Theater Osnabrück
Am 7. Dezember hat die Inszenierung von Philipp Löhles Stück Die Mitwisser...


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Öziri, Necati

Necati Öziri, geboren 1988, studierte Philosophie, Germanistik und Neuere Deutsche Literatur in Bochum, Istanbul und Berlin. Er war Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung und arbeitete als Regisseur und Dramaturg zunächst am Ballhaus Naunynstraße und dann am Maxim Gorki Theater in Berlin, wo er von 2014 bis 2017 künstlerischer Leiter des Studio R war. Sein Stück "Get deutsch or die tryin'" wurde 2018 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Seit 2017 ist Necati Öziri Dramaturg bei den Berliner Festspielen und leitet dort das Internationale Forum des Theatertreffens.

 

Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch

von Necati Öziri gegen Heinrich von Kleist
3D, 2H
UA: 04.04.2019, Schauspielhaus Zürich
Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater, Berlin

Auf Haiti tobt die Revolution. Nach über hundert Jahren der Sklaverei kämpft die geknechtete Bevölkerung für ihre Freiheit. Eines Nachts klopft plötzlich der junge Gustav, ein Adeliger aus der Schweiz, an der Haustür von Toni, der Ziehtochter eines der Anführer der Revolution, und bittet um Schutz auf der Flucht vor den Truppen der Revolutionäre ... Toni muss sich entscheiden - keine Zeit für Revolutionsromantik.

In seiner kurz nach der französischen Revolution erschienenen Novelle "Die Verlobung in St. Domingo" (1811), einer dramatischen Lovestory im Setting der Revolution, macht Heinrich von Kleist klare Fronten auf: "Weiß" gegen "Schwarz", Gut gegen Böse, Ordnung gegen Anarchie. Doch wie geht die Geschichte, wenn nicht eindeutig ist, wer Freund und wer Feind der Werte der Aufklärung ist?

In seinem neuen Stück widerspricht Necati Öziri den vermeintlich klaren Positionen und mutet der Geschichte eine neue Ebene der Opposition zu, die eine heutige Diskussion über Gewalt und Gegengewalt erzwingt. (Text: Schauspielhaus Zürich)

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