23.02.2020

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Bild von Martina ClavadetscherClavadetscher, Martina
Foto © Ingo Höhn 

Martina Clavadetscher wurde 1979 geboren. Sie studierte Germanistik, Linguistik und Philosophie in Fribourg und Berlin. Sie arbeitet als Autorin, Dramatikerin und Radio-Kolumnistin und lebt in der Schweiz. In der Spielzeit 2013/2014 war Martina Clavadetscher Hausautorin am Luzerner Theater. Mit ihrem Stück Umständliche Rettung gewann sie die Essener Autorentage "Stück auf!" 2016 und wurde kurze Zeit später für den Heidelberger Stückemarkt nominiert. Mit ihrem Prosadebüt "Sammler" war sie zum Auftritt der Schweiz auf der Leipziger Buchmesse eingeladen. Ihr Roman "Knochenlieder" war für den Schweizer Buchpreis nominiert. 2018 war sie zu den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt eingeladen und damit für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert.

 

Anleitungen zur Sterblichkeit

von Martina Clavadetscher
3D, 3H
frei zur UA

Todessehnsucht und die Sonne Süditaliens gehen in Martina Clavadetschers neuem Stück eine morbid-mediterrane Verbindung ein. Ein halbleerer, heruntergekommener Linienbus schlingert über Amalfis Küstenstraße. Auf der Fahrt in die berühmten Ruinen Pompeis ist das Motiv der Vergänglichkeit auch unter den Fahrgästen allgegenwärtig - in der Suizidneigung des griesgrämigen Bloggers, in der Verleugnung der eigenen Sterblichkeit des CEO, im Todesmut der jungen Seglerin, die sich auf den einsamen Ozean hinausträumt, oder im unausweichlich nahenden Ende der alten Frau Berger, die ihre Pflegerin Maja stur mit dem Namen ihres verstorbenen Mannes Konrad anredet. Und schließlich ist da noch der weltbekannte Zauberkünstler Harry Houdini, der selbst einen ganz profanen Tod gestorben ist und hier sein wahrscheinlich größtes Kunststück aufführt: den Sprung vom Leben in den Tod und zurück.

Der Umgang mit dem Tod wirft die Frage nach dem richtigen Leben auf. So unterschiedlich die Figuren mit ihrer Sterblichkeit umgehen, so unterschiedlich sind die Anleitungen zu einem glücklichen (Weiter-)Leben.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.