16.08.550

Aktuelle Nachrichten

Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...

UA: "Jedermann - Ein Musical vom Sterbelernen" beim MusikTheaterFestival Oper Oder-Spree
Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Schmidseder, Ludwig

Ludwig Schmidseder, geboren am 24. August 1904 in Passau, brach die vom Vater gewollte Lehre zum Bankkaufmann ab, um an der "Staatlichen Akademie der Tonkunst" in München zu studieren. 1926 zog es ihn nach Südamerika. In Rio de Janeiro arbeitete er als Tellerwäscher und trat als klavierspielender Alleinunterhalter in kleinen Lokalen auf. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er ab 1930 als Barpianist in Berlin und machte sich als Wicki Schmid-Seder einen Namen. Als Komponist schrieb er nicht nur Filmmusik, Operetten und Musicals, sondern auch hitverdächtige Lieder. Seinen größten Erfolg erreichte er mit der Anstellung als Hauskomponist am alten Berliner "Metropol-Theater" mit seiner Operette Die oder keine (Libretto von Günther Schwenn). Nach der Uraufführung 1939 folgten 600 weitere Aufführungen. Trotz seiner für damalige Zeit "entarteten Tendenzen" der Komposition durch die typische Swing-Orchesterbesetzung, erfreute sich Schmidseder größter Beliebtheit beim NS-Regime und wurde so zu einem der gefragtesten Unterhaltungskomponisten Deutschlands. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs erhielt er kurzzeitig Berufsverbot, komponierte jedoch schon im Dezember 1945 wieder Filmmusik für Spielfilme.
In den 1950er machte er seine Leidenschaft zu kochen zum Beruf und wurde Fernsehkoch für den Bayerischen Rundfunk. 1971 starb Ludwig Schmidseder am 21. Juni in München.

 

Die oder keine

Große Ausstattungs-Operette in zehn Bildern
von Heinz Hentschke
Gesangstexte von Günther Schwenn
Musik von Ludwig Schmidseder
4D, 5H, Nebendarsteller, Chor, Ballett
Orchesterbesetzung: Ob, Sax I, II, III, IV, Trp I, II, III, Pos I, II, Schl I, II, Hrf, Git, Bandoneon, Kl, Vl I, II, Va, Vc, Kb; Bühnenmusik: Vl, Git, Harmonika
UA: 20.09.1939, Metropol-Theater Berlin