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KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...

ÖEA: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Schauspielhaus Graz
Am Schauspielhaus Graz inszeniert Felicitas Braun Die Mitwisser von Philipp...

Neu: Felicia Zeller bei Felix Bloch Erben
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
Die Ursendung von Tomer Gardis neuem Hörspiel Wie die Blinden träumen ist am...

UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


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Straus, Oscar
Am 6. April 1870 in Wien geboren, studierte Oscar Straus zunächst in seiner Heimatstadt Klavier und Komposition, ehe er sein Kompositionsstudium in Berlin...


Grünwald, Alfred
Alfred Grünwald wuchs in Wien auf. Er war schon früh als Feuilletonist und Theaterkritiker für das Neue Wiener Journal tätig, verfasste kleinere...


 

Eine Frau, die weiß, was sie will (Manon)

Musikalische Komödie in zwei Akten (fünf Bildern) nach Verneuil
Buch von Alfred Grünwald
in der Textbearbeitung von Leonard Steckel
Musik von Oscar Straus
2D, 4H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Fl I, II, Ob I, II, Klar I, II, Fg I, II, Hr I, II, III, IV, Trp I, II, Pos I, II, III, Schl I, II, Hrf, Git, Cel, Vl I, II, Va, Vc, Kb; Bühnenmusik: Fl, Trp I, II, Schl, Kl, Vl I, II, Vc, B
UA: 01.09.1932, Metropol-Theater Berlin

Der Junggeselle Raoul hat sich in die Operettendiva Manon Falconetti verliebt und bewundert sie allabendlich in ihrer Vorstellung. Auch die junge Lucy wird von ihrem sittenstrengen Papa ins Theater begleitet. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, Raoul zu heiraten und verlangt von ihrem Vater, dass er ein Gespräch mit der Falconetti arrangiert, damit sie die Sängerin bitten kann, Raoul freizugeben.

Dem alten Herrn bereitet dies gewisse Schwierigkeiten. Lucy weiß nicht, dass Manon ihre Mutter ist und ihr Vater den Kontakt zu ihrem gemeinsamen Kind notariell verboten hat. Er überredet Manon, Lucy zu empfangen, ohne dass diese von den Hintergründen erfährt. Lucy fordert ihre vermeintliche Rivalin auf, Raoul freizugeben, da er nur sie liebe. Schmunzelnd gewährt Manon ihrer Tochter die Bitte. Während eines intimen Diners, zu dem sie einige Freunde geladen hat, erklärt sie Raoul die Aussichtlosigkeit seiner Liebe zu ihr und führt ihn Lucy zu.

Ein Jahr später: Raoul und Lucy sind verheiratet. In Gegenwart ihres Hausfreundes Fernand erfährt Lucy von einem heimlichen Rendezvous Raouls mit der Falconetti. Nach Hause zurückgekehrt, wird Raoul verhört. Ebenso verlegen wie offen gibt er das Treffen zu. Mehr noch, er hat die Falconetti für den heutigen Abend zum Essen eingeladen. Lucy ist empört und glaubt sich betrogen. Nun will sie Gleiches mit Gleichem vergelten und Raoul endlich mit Fernand betrügen. Die briefliche Ankündigung des Ehebruchs incl. Uhrzeit, erhält Raoul postwendend nach Lucys rauschendem Abgang. Allein die bühnen- und lebenserfahrene Falconetti weiß einen Ausweg. Sie befragt Raoul nach seinem besten Freund, von dem er nie annehmen würde, dass... Es ist: Fernand. Als sie auch noch eine Visitenkarte Fernands findet, die dieser zufällig im Hause Raouls verloren hat, kombiniert sie und tippt auf ihn als "Erfüllungsgehilfen" des Ehebruchs.

Sie ruft ihn umgehend an und bittet ihn, mit verstellter Stimme Lucy nachahmend, in ein Séparée. Der überraschte Fernand findet Gefallen an der Frau, in der er bald die berühmte Sängerin erkennt. Als auch noch Lucy auf der Suche nach dem "ungetreuen" Fernand hinzukommt, gibt sich ihr die Falconetti als ihre Mutter zu erkennen und beseitigt damit endgültig alle Verdachtsmomente. Aufatmend kehrt Lucy in die Arme Raouls zurück.

Dieses Werk vertritt FELIX BLOCH ERBEN im Subvertrieb für den Musikverlag und Bühnenvertrieb Zürich AG.

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