24.01.2018

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Neu bei FBE: "Kuno kann alles" von Henry Mason
Kuno ist ein Draufgänger, ein Energiebündel und Alleskönner: hundert Kugeln...

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Robert Koalls Bühnenfassung von Schöne neue Welt nach dem Roman von Aldous...

DSE: "Das Mädchen von weither" von Emma Broström an der Neuen Bühne Senftenberg
Am 19. Januar bringt die Neue Bühne Senftenberg Emma Broströms Stück Das...

Zum Wiederentdecken: "Bach. Das Leben eines Musikers." von Thomas Sutter
Bach. Das Leben eines Musikers. ist eine szenische Biographie und ein...

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Evan Placeys vielfach ausgezeichnetes Coming-of-Age-Stück Mädchen wie die...

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Einmal Mond und zurück, bitte! Nach Im weißen Rössl präsentiert die "Bar...

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In Damaskus lebt der kleine Nunu. Sein bester Freund ist ein kleiner Vogel....

Premiere: "Hier kommt keiner durch!" an den Wuppertaler Bühnen
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Du bist in Ordnung, Charlie Brown

(You´re A Good Man, Charlie Brown)
Nach dem Comic Strip "Peanuts" von Charles M. Schulz
Buch, Musik und Gesangstexte von Clark Gesner
Zusätzliche Dialoge von Michael Mayer
Zusätzliche Musik und Gesangstexte von Andrew Lippa
Deutsch von Nicholas Hause
Zusätzliche Übersetzungen von Christian Struppeck
2D, 4H
Orchesterbesetzung: Reed (Picc, Fl, Klar, A.Sax, S.Blockfl/S.Sax/Kazoo), Perc, Kl, Vl, B
UA: 07.03.1967, Theatre 80 St. Marks New York
DSE: 06.03.1991, Neues Theater am Holstenwall Hamburg
DE der Neufassung: 12.09.2000, Kleines Theater am Südwestkorso, Berlin

Charlie Brown ist der ewige Looser, ein naiver Außenseiter, der gern akzeptiert sein möchte, aber nie zum Zuge kommt und stets eins auf die Mütze kriegt. Seine Träume lebt an seiner Stelle sein animalisches alter ego aus, Hund Snoopy, der Beagle mit dem Kegelkörper und den Schlappohren.

Kein Wunder, dass Charlie Brown regelmäßig zu seiner Analytikerin muss – in diesem Fall die altkluge Lucy, der Typ Erfolgsmädchen, das immer alles besser weiß, insgeheim aber viel neurotischer als Charlie ist. Verliebt ist Lucy in Schröder, der wiederum nur sein Spielzeugklavier liebt. Unverdrossen übt er darauf Beethoven und Chopin, obwohl die schwarzen Tasten nur aufgemalt sind. "Was, wenn du damit mal nicht reich und berühmt wirst?" – "Man tut es nicht für Geld, man tut es für die Kunst", lautet der klassische Dialog dazu.

Mit von der Partie ist auch Lucys kleiner Bruder Linus, der mit seinem Daumengelutsche und seiner Kuscheldecke alle zum Wahnsinn treibt. Nur Kinder und ein Hund, und alle so manisch-depressiv und melancholisch, als ob sie in einer klassischen midlife-crisis steckten. Ein Tag im Leben von Charlie Brown – das ist ein Tag, an dem viel geschieht und sich doch nichts bewegt, in genauer Analogie zu den Schulz-Comics und ihrer Weltverzweiflungsdialektik.

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