26.04.2018

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Massiver Kuss
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Ein Geschenk der Götter
von Oliver Haffner

Der letzte schöne Herbsttag
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Die gefälschte Wahrheit
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Das Gewissen vergisst nie
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Besser schlichten als richten
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Tochter bleibt Tochter
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Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee
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Das Urteil
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Bach. Das Leben eines Musikers
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Spaghettihochzeit
von Thomas Sutter

Mädchen extraschön
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Eingefädelt – Das Musical
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Der Postraub
von Paul Graham Brown und Birgit Simmler

Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?
von James Edward Lyons und Michael Jary

In 80 Tagen um die Welt
von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik


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Bild von Cole PorterPorter, Cole

Cole Porter, eine der wichtigsten Persönlichkeiten des amerikanischen Showgeschäfts und neben Irving Berlin ungekrönter Herrscher des Broadway, wurde am 9. Juni 1891 in Peru, im amerikanischen Bundesstaat Indiana als Sohn eines reichen Plantagenbesitzers und Enkel eines ebenso begüterten Kohlemagnaten geboren. Als Erbe eines Millionenvermögens musste er zunächst Jura studieren, ehe er seiner Liebe zur Musik nachgab und ein entsprechendes Studium in Harvard aufnahm. Vom "Hobby" eines reichen Müßiggängers konnte dabei keine Rede sein. Porter erwies sich in jeder Beziehung als Profi.

Ehe er seine eigentliche Karriere begann, nahm er als Mitglied der französischen Fremdenlegion am 1. Weltkrieg teil. 1919 heiratete er die ebenfalls äußerst reiche Amerikanerin Linda Lee Thomas. Nach anfänglichen Misserfolgen eroberte er 1928 mit dem Musical "Paris" den Broadway. Es folgten die Musical-Erfolge Anything Goes (1934), "Jubilee" (mit dem Hit "Begin the beguine", 1935), "Around the World in Eighty Days" (1946), Kiss me, Kate (1948), Can-Can (1953) und Silk Stockings (Ninotschka) (1955). Viele davon wurden in ihrer Verfilmung geradezu legendär, Can-Can mit Maurice Chevalier, High Society mit Bing Crosby. Silk Stockings verhalf der jungen Hildegard Knef zu ihrem Durchbruch in Amerika.

Mehr als 500 Songs bezeugen über die Vielzahl der Musicals, Shows und Filme hinausgehend die künstlerische Vielseitigkeit und herausragende Produktivität Cole Porters. Nach einem Reitunfall und einer später erforderlichen Beinamputation zog sich der bis dahin immer im gesellschaftlichen Mittelpunkt stehende Komponist aus der Öffentlichkeit zurück. Am 15. Oktober 1964 starb er an den Folgen einer Nierenentzündung.


Weitere Informationen zu Cole Porter

 

High Society

Musical in zwei Akten
Buch von Arthur Kopit
nach dem Theaterstück "The Philadelphia Story" von Philip Barry sowie dem Turner Entertainment Co. Film "High Society"
Musik und Gesangstexte von Cole Porter
Zusätzliche Gesangstexte von Susan Birkenhead
Deutsch von Hartmut H. Forche
4D, 5H, Nebendarsteller
Orchesterbesetzung: Reed I (Picc, Fl, A.Fl [oder Klar], Klar, S.Sax, A.Sax, Bar.Sax), Reed II (Fl, Ob, EH [oder Klar], B.Klar, T.Sax), Hr, Trp (Flügel Hr), Pos, Schl I, II, Git (Bj, Ukulele), Keyb I, II, Vl I, II, Va, Vc, B (Streicher einzeln besetzt)
UA: 10.09.1997, American Conservatory Theatre San Francisco
DSE: 22.01.2000, Landestheater Mecklenburg Neustrelitz

Als 1997 der Film "High Society" als Musical in San Francisco auf die Bühne kam (die Broadwaypremiere folgte in halbes Jahr später) war der Erfolg schon vorprogrammiert: die bekannte Liebesgeschichte im Umfeld der oberen Zehntausend verbunden mit den unsterblichen Melodien Cole Porters garantierten allein einen swingenden Musicalabend der Extraklasse. "Wer wär’ schon gerne Millionär" und "True Love" sind nur zwei der acht Evergreens Cole Porters, die natürlich aus der Filmfassung in das Bühnenstück übernommen wurden, ergänzt durch weitere Cole-Porter-Klassiker wie u. a. "Let’s Misbehave" oder "I Love Paris".

Die Handlung des Musicals entspricht im Wesentlichen der des Films: Die schöne und hochmütige Tracy Lord fiebert (wieder einmal) ihrer bevorstehenden Heirat entgegen – und fragt sich nur im Stillen, ob sie ihren Zukünftigen nicht doch etwas langweilig findet. Indes hält sich die Anteilnahme an dem freudigen Ereignis im Hause Lord ohnehin in Grenzen: Der Vater weilt fern in den Armen einer Tänzerin, die Brautmutter verbreitet emsig umherflatternd nur Konfusion, der Onkel frönt als Gastgeber der Feierlichkeit vor allem seinem Hang zum Gin und zum Küchenpersonal und die Schar der Dienstboten beobachtet indigniert das Treiben ihrer Herrschaft. Die kleine Schwester schwärmt für Tracys geschiedenen Mann Dexter Haven und würde die beiden am liebsten wieder zusammenbringen.

Wie peinlich für alle Beteiligten, als Dexter tatsächlich überraschend auftaucht! Die friedliche Familienfeier scheint durch neu aufflammende Gefühle gefährdet. Zu allem Überfluss treten auch noch zwei Klatschreporter auf den Plan, um über die neuesten Skandale der so genannten besseren Gesellschaft zu berichten. Jetzt muss der leider etwas vergessliche Onkel den abwesenden Brautvater mimen – just in dem Moment, als dieser nach Hause zurückkehrt. Die Ereignisse spitzen sich zu, als Tracy mit Mike, einem der beiden Reporter, anbändelt. Die Party gerät bald völlig aus den Fugen: In der Sommernacht verfolgen die alkoholisierten Gäste einander durch den Lordschen Park, und Tracy und Mike landen gemeinsam im Swimmingpool...

Am nächsten Morgen herrscht allgemeiner Katzenjammer. Der brüskierte Bräutigam sucht das Weite. Aber da Tracy endlich ihren seelischen Panzer durchbricht und ihre Liebe zu Dexter eingesteht, kann zum glücklichen Ende doch noch eine Hochzeit stattfinden.

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