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„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.

 

Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den Nazis nach England. Dort schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch, arbeitete lange für die BBC und wurde ab 1968 zur lyrischen Stimme der Protestbewegung in der Bundesrepublik. „Als liebenswerter Lyriker erfuhr der Autor eine Popstar-ähnliche Verehrung, die sich heute so niemand mehr vorstellen kann.“ (taz) In seinem Nachruf zählte Marcel Reich-Ranicki Fried zu den „bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikern nach 1945“.

Neben seiner Tätigkeit als Lyriker hat sich Fried besonders als Übersetzer (u.a. vom Shakespeare, Aristophanes und Dylan Thomas) hervorgetan. „Zwischen zwei Sprachen lebend, entwickelte er ein reflektiertes, in ständiger Selbstbefragung stehendes Sprachbewusstsein. So kam er zum Übersetzen – und die deutschsprachige Kultur zu einer dichterisch präzisen Shakespeare-Übertragung." (Deutschlandfunk) Seine Übersetzungen zeichnen sich durch eine große poetische Kraft aus, vor allem für die Wortspiele und die widerspenstige Poesie Shakespeares hat Fried starke Entsprechungen im Deutschen gefunden.

06.05.2021

Stücke zu dieser Nachricht:
Antonius und Cleopatra
König Heinrich V. (Das Leben von König Heinrich V.)
Hamlet
Viel Getu um nichts
Zwölfte Nacht oder Was ihr wollt
Schade, dass sie eine Hure war
Falstaff
Lysistrata
Unter dem Milchwald
Der Jude von Malta

Autoren zu dieser Nachricht:
Fried, Erich