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Verlagsleitung

Moritz Staemmler
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Gesine Pagels
stellvertretende Verlagsleiterin / Schauspiel, Medien
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Verlagsgeschichte
Impressum
Bild von Gabriel AroutArout, Gabriel

Gabriel Arout wurde am 28. Januar 1909 als Gabriel Aroutcheff in der heutigen Autonomen Republik Nachitschewan (damals Russisches Kaiserreich) geboren. 1921 zog er mit seiner Familie nach Paris, wo er spter ein geisteswissenschaftliches Studium an der Sorbonne begann und dieses 1930 mit dem Diplom abschloss. Sein erstes Theaterstck "Orphe ou la Peur des miracles" wurde 1943 uraufgefhrt, doch erst sein zweites Stck "Pauline ou l'cume de la mer" (1948) wurde zum Erfolg. Es folgten unter anderem Der Ball des Leutnant Helt ("Le bal du lieutenant Helt", 1948), Treff Dame ("La dame de trfle", 1952) und Oui (1972). Erfolgreich waren auch seine Tschechow-Bearbeitungen Der Herr der Schpfung ("Le roi de l'univers ou cet animal trange", 1964) und pfel fr Eva ("Des Pommes pour ve", 1969) sowie die Dostojewski-Bearbeitungen Der Idiot ("L'Idiot", 1946) und Schuld und Shne ("Crime et chtiment", 1962). Neben seiner Theaterarbeit war Arout auch als Autor fr zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen ttig wie Luis Buuels "Pesthauch des Dschungels" und Claude Autant-Laras "Die Blume der Nacht" mit Michle Morgan und Yves Montand. 1978 erhielt Arout den Groen Preis des franzsischen Autorenverbandes SACD und 1981 den Theaterpreis der Acadmie franaise fr sein dramatisches Gesamtwerk. Am 12. Februar 1982 starb Gabriel Arout in Paris.

 

Oui

(Oui)
Deutsch von Irina S Braub
2H
UA: 27.09.1977, Thtre de Plaisance Paris
DSE: 11.11.1979, Theater der Stadt Trier

In diesem Zweipersonenstck schildert der franzsische Autor die letzten Stunden zweier zum Tode verurteilten Mnner. Derjenige, der den anderen tten wird, der wird berleben, so hat es das unmenschliche System versprochen. Diese konfliktgeladenen Ausgangsposition nutzt der Autor zu einem bewegenden Pldoyer fr Humanismus, Toleranz und menschliches Verstehen.Am Schlu werden diese beiden Mnner - trotz der so extremen Gegenstze in Herkunft, Charakter und politischen Ansichten, die sie eigentlich zu Gegner machen mten - zusammenfinden. Sie lernen sich gegenseitig kennen und verstehen, und sie gehen zusammen in den Tod, brderlich, sich gegenseitig akzeptierend.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch