22.07.2024

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Einsendung von Manuskripten

Die Einreichung von Manuskripten kann auf dem Postweg als Ausdruck oder auch per E-Mail als Datei (Word-DOC, PDF) erfolgen. Bitte fügen Sie Ihrer Stück-Zusendung in jedem Fall Ihre vollständigen Kontaktdaten, eine Kurzbiografie sowie eine kurze Zusammenfassung des Stück-Inhalts bei. Die maximale Zahl unverlangt eingesandter Manuskripte beschränkt sich auf zwei Werke pro Autor. Die Rücksendung von Texten ist nur möglich, wenn Rückporto beigelegt wird.

Wir erhalten eine Vielzahl von Stück-Zusendungen von Autorinnen und Autoren. Wir lesen und prüfen jedes uns zugesandte Manuskript sorgfältig, bitten jedoch um Verständnis dafür, dass die Betreuung des bestehenden Programms für uns Priorität hat. Eine Rückmeldung kann daher häufig erst nach zwei bis drei Monaten erfolgen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, dass bei Absagen meist keine individuelle Begründung gegeben werden kann.

Verlagsgeschichte
Impressum
Bild von Philipp LöhleLöhle, Philipp

Geboren 1978 in Ravensburg. Studium der Geschichte, Theater- und Medienwissenschaft und deutschen Literatur in Erlangen und Rom. Erste Theaterstücke entstanden noch während des Studiums. Außerdem journalistische und filmische Arbeiten (Kurzfilme, Dokumentarfilme, Praktika). Für sein Stück Genannt Gospodin wurde der Autor mit dem Förderpreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie ausgezeichnet. 2007 gewann Philipp Löhle den Werkauftrag des Theatertreffen-Stückemarktes, gestiftet von der Bundeszentrale für politische Bildung. Lilly Link oder Schwere Zeiten für die Rev... wurde 2008 mit dem Jurypreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet. Er war mehrfach für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert: 2008 für Genannt Gospodin, 2012 für Das Ding, das mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, und 2014 für Du (Normen). Alle genannten Stücke sind im Programm des Rowohlt Theater Verlags. Philipp Löhle war Hausautor am Maxim Gorki Theater in Berlin, am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Mainz. Seit der Spielzeit 2019/20 ist er Hausautor am Staatstheater Nürnberg.

 

Morgen ist auch noch ein Tag

2D, 3H
UA: 23.01.2009, Theater Baden-Baden

Demographen, Politiker und das Feuilleton sind alarmiert: Unsere Gesellschaft wird immer älter, die Alten werden immer jünger und die agilen Rentner haben so viel Freizeit wie nie zuvor in ihrem Leben. Da gleicht der Ruhestand nicht mehr dem beschaulichen Lebensabend, sondern will mit Aktivitäten, neuen Interessen und aufregenden Hobbys gefüllt werden. Der frischgebackene Pensionär Karl wird zum großen Metaphysiker der Zeit, seit er von den Zwängen des strikten Tagesablaufs befreit ist. Konkret bedeutet das, dass er endlich das Nichtstun genießen und viel Zeit mit seiner Frau Katja verbringen will. Der Gattin reißt jedoch schon bald der Geduldsfaden. Die drei Söhne haben gar keine Zeit für die Probleme der Eltern, sie stecken ja schließlich noch mitten im strikten Berufsalltag. Das Ehepaar entfremdet sich zunehmend, und während Katja im Rahmen ihrer Hobbys bereits mit einem Südseeaufenthalt liebäugelt, droht Karl, in den Altersterrorismus abzudriften. Denn draußen auf der Straße lungern die Uralten herum und rekrutieren ihre jüngeren Rentnerkollegen für Sabotageakte, die ihnen neues Leben einhauchen sollen.