13.12.2025
Die Einreichung von Manuskripten kann auf dem Postweg als Ausdruck oder auch per E-Mail als Datei (Word-DOC, PDF) erfolgen. Bitte fügen Sie Ihrer Stück-Zusendung in jedem Fall Ihre vollständigen Kontaktdaten, eine Kurzbiografie sowie eine kurze Zusammenfassung des Stück-Inhalts bei. Die maximale Zahl unverlangt eingesandter Manuskripte beschränkt sich auf zwei Werke pro Autor. Die Rücksendung von Texten ist nur möglich, wenn Rückporto beigelegt wird.
Wir erhalten eine Vielzahl von Stück-Zusendungen von Autorinnen und Autoren. Wir lesen und prüfen jedes uns zugesandte Manuskript sorgfältig, bitten jedoch um Verständnis dafür, dass die Betreuung des bestehenden Programms für uns Priorität hat. Eine Rückmeldung kann daher häufig erst nach zwei bis drei Monaten erfolgen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, dass bei Absagen meist keine individuelle Begründung gegeben werden kann.
![]() | Gschnitzer, Anna | |
| (c) Alina Reisenthel | ||
Anna Gschnitzer, Jahrgang 1986, aufgewachsen in Südtirol, lebt und arbeitet derzeit in München. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaften und am Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Mitarbeit als Autorin an verschiedenen Performance- und Theater-Projekten, u. a. "Ponys. Eine Auflandung" und "Modellsimulation mit Pfau" am Theater Rampe, Stuttgart sowie 2022 "Leaving Carthago" am Theaterhaus Jena. Ausgezeichnet u. a. mit dem Jahresstipendium der LiterarMechana.
Ihr Stück Fallen wurde mit dem Publikumspreis des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik ausgezeichnet. Einfache Leute war für den Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2021 nominiert und gewann dort den Publikumspreis.
3D, 2H
UA: 11.10.2025, Theater Ingolstadt
Im Sommer 2026 treffen fünf Künstler:innen in einem Residency-Programm am Genfer See aufeinander. In der unerträglichen Hitze eines weiteren Jahrhundertsommers sollen sie sich ausgerechnet mit dem Jahr 1816 beschäftigen, dem "Jahr ohne Sommer", einer klimatischen Katastrophe, ausgelöst durch einen Vulkanausbruch, die Kälte, Hunger, Flucht und politische Umwälzungen zur Folge hatte. In ihrer Recherche stoßen die Stipendiat:innen auf die historische Gruppe um Mary Shelley. In einer Villa am Genfer See experimentierten diese fünf jungen Menschen neben der Kunst auch mit offenen Beziehungen und Drogen, diskutierten die Abschaffung des Staates und der Ehe, während um sie herum die Katastrophe wütete.
Das Jahr ohne Sommer behandelt mit viel schwarzem Humor die Widersprüche der Kunstproduktion. Es zeigt, wie wirtschaftliche, politische und klimatische Einflüsse auf Kunst und Gesellschaft wirken. Und wie Menschen – 1816 wie 2026 – um eine Verbindung zueinander ringen und zu einer Welt, die zwischen Frost und Flammen steht.