25.06.2024

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Amateurtheater
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Bild von Ivana SokolaSokola, Ivana
© Linus Muellerschoen 

Ivana Sokola, geboren 1995 in Hamburg, studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. 2020 war sie eingeladen zum Festival 4+1 - Ein Treffen junger AutorInnen am Schauspiel Leipzig. 2021 wurde sie für ihr Stück Kill Baby mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker ausgezeichnet. Zuvor gewann sie mit Kill Baby bereits den Sonderpreis des Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreises. Für ihr Nachfolgestück Pirsch wurde sie mit dem Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2022 ausgezeichnet.

Mit Jona Spreter bildet sie das Autor*innenduo Sokola//Spreter.

 

Euromüll

Ein Kartoffelwestern
oder: Versuche über das Übrigbleiben
5 Darsteller:innen
UA: 07.10.2023, Hessisches Landestheater Marburg

Howdy, Strohhalm! Wir schreiben das Jahr 2018. Eine Reihe versprengter Gestalten, die Hüte tief ins Gesicht gezogen, kommt in einem gottverlassenen Saloon zusammen, um über die Rettung der Welt zu verhandeln. Hier führt die Barkeeperin das Kommando, der Sheriff tritt für sein Ideal einer sauberen europäischen Prärie ein, der Outlaw verteidigt die Freiheit des Wortes, die Kopfgeldjägerin geht für die Interessen der großen Konzerne ins Duell und die Neue – muss sich erst noch entscheiden, woher der Weg sie führt.

Im Jahr 2018 beschloss die Europäische Union weitreichende Regelungen, um den jährlichen Abfall durch Wegwerfprodukte aus Kunststoff einzudämmen. Eines der prominentesten Opfer ist der gute, alte Trinkhalm. Aus dem langwierigen politisch-bürokratischen Entscheidungsprozess macht Ivana Sokola einen lebhaften EU-Western. Hier ist, zugegeben, nicht alles faktentreu – aber das ist es im politischen Alltag ja auch nicht unbedingt.

"Wie bitte? Die EU auf der Bühne und dann auch noch als Western? Ja, genau. Und das funktioniert ganz wunderbar. Spiel mir das Lied von der EU-Bürokratie."
(Theater der Zeit)

"Theater mischt sich endlich in Europa ein."
(Die Deutsche Bühne)

"Grotesk, witzig und nah an der Realität"
(Oberhessische Presse)

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