20.02.2018

Aktuelle Nachrichten

Wiederentdeckt: "Der Flüchtling" von Fritz Hochwälder
Nahe einer schwer passierbaren Landesgrenze im Hochgebirge treffen drei...

Neu bei FBE: "Das Mädchen Wadjda" von Haifaa Al Mansour
Riad, Saudi-Arabien: Die zehnjährige Wadjda wünscht sich nichts sehnlicher...

DSE: "Lazarus" von David Bowie und Enda Walsh am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 3. Februar ist die deutschsprachige Erstaufführung des Musicals Lazarus...

"Grimm!" von Thomas Zaufke und Peter Lund am Theater Erfurt
Mit dem bösen Wolf hat schon so ziemlich jeder seine Erfahrungen gemacht. So...

Neu bei FBE: "Das Molekül" von William W. Murta
Mit biografischen Schlaglichtern erzählt William Ward Murta in seinem Musical...

Neu bei FBE: "Polnische Hochzeit" von Joseph Beer
19. Jahrhundert, Zeit des polnischen Aufstandes gegen die russische...

Neuübersetzung "High Society" am Landestheater Coburg
Wenn sich die High Society amüsiert und Hochzeit feiert, ist auch die...

Neu bei FBE: "Rabbit Hole" von David Lindsay-Abaire
Becca und Howie Corbett sind mit ihrem vierjährigen Sohn Danny eine...

"Die Nashörner" am Staatsschauspiel Dresden
Die Kritik an einem hinter dem Individualismus versteckten Zwang zu...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Zum Wohle der Stadt

Komödie von Erwin Friesch
2D, 3H

Ein bitterböses Volksstück, in dem er Autor kabarettistisch überspitzt die politischen Machenschaften und Intrigen in einer kleinen Gemeinde zeigt.
Dort steht die Wahl eines neuen Bürgermeisters an. Die zwei verbliebenen Kandiaten lassen sich von dem Werbefachmann und Conferencier Petermann zündende politische Sprechblasen gegen Honorar liefern. Natürlich wissen beide nicht, daß der gerissene Petermann auch für den jeweiligen Gegner arbeitet. Als Vierter mischt sich der windige Journalist Schnabel in seiner Zeitung ziemlich unverfroren in diesen Wahkampf ein und greift beide Kontrahenten vehement an, natürlich mit der Begründung, daß es ihm nur um das Wohl der Stadt gehe. In Wahrheit jedoch will er beide Kandidaten ausschalten, um selbst Bürgermeister zu werden.
Eine böse und bissige Satire auf unsere Gesellschaft, in der alle - auch die Politiker und vielleicht gerade sie - allein den eigenen Vorteil suchen und zu diesem Zwecke alle Mittel, seien sie auch noch so mies, einsetzen.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch