Aktuelle Nachrichten

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...

ÖEA: "Die Mitwisser" von Philipp Löhle am Schauspielhaus Graz
Am Schauspielhaus Graz inszeniert Felicitas Braun Die Mitwisser von Philipp...

Neu: Felicia Zeller bei Felix Bloch Erben
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Ursendung: "Wie die Blinden träumen" von Tomer Gardi im SWR
Die Ursendung von Tomer Gardis neuem Hörspiel Wie die Blinden träumen ist am...

UA: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller (nach Alfred Döblin) am Theater Magdeburg
Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Felicia Zeller seit dem 1. Januar...

Premiere: "Ikar" von Katrin Lange am Unicorn Theatre
Ikar - zu Wasser, zu Lande, in der Luft (Das Labyrinth) von Katrin Lange hat...

SEA: "Die Zertrennlichen" am Theater und Orchester Biel Solothurn
Das Theater und Orchester Biel Solothurn bringt am 27. Februar die Schweizer...

Wiederentdeckt: "Mörder ohne Bezahlung" von Eugène Ionesco
"Die Leute wissen davon und lassen sich trotzdem überraschen." Mörder ohne...

Premiere: "Die Stühle" von Eugène Ionesco am Burgtheater Wien
"Das Theater spiegelt offensichtlich die Beunruhigung unserer Zeit." sagte...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
 

Leas Tag

Stück von Susanna Mewe
2D, 2H

Der alte Feldmann sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und wohnt mit seiner ca. 34jährigen Tochter Lea zusammen, die ihn umsorgt. Zwischen beiden herrscht eine Haßliebe, wobei der Haß zu überwiegen scheint. Der Alte zieht nur über seine Tochter her, während sie mit stoischer Ruhe das Alltagsgeschehen bestimmt. Bewegung kommt in dieses tägliche Ritual durch Georg, einen jungen Nachbarn. Er, durch einen Unfall isoliert, weiß nicht wohin, verliebt sich in Lea, will mit ihr einen Neuanfang starten.
Neue Bewegung kommt auch durch Clara, die Schwester Leas, die plötzlich auftaucht. Sie ist ziemlich heruntergekommen, drogenabhängig, regeneriert sich ab und an bei Vater und Schwester. Die drei geben ein ziemlich trostloses Bild ab. Traumatisch hatte bei Töchtern und Vater gewirkt, daß die Mutter sie einfach verließ und nun mit einem ehemaligen männlichen Modell durch die Welt reist. Konfusionen entstehen, als Clara mit Georg anbandelt, als Lea sie auf Entzug setzt, als die Mutter ihren Besuch ankündigt, als Lea mit George auf und davon will. Aber am Ende bleibt alles beim Alten: Lea und der Vater kehren wieder in die alten Rituale zurück. Clara geht auf Achse und als neuen Pflegefall hat Lea nun auch Georg auf dem Hals.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch